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Renovierung Zalaszanto Herbst 2013

Dieser Friedensstupa auf dem 316m hohen Berg über Zalaszanto, mit Blick auf den Balaton, hat eine Höhe von 30m und eine Breite von 24m. Er ist Europas größter Stupa, möge er ein Beitrag zum Weltfrieden sein. Die Lehren Buddhas, dessen Reliquien und ein 24m hoher Lebensbaum befinden sich im Inneren des Stupas. Die Buddhastatue stammt aus Südkorea.

Der Stupa symbolisiert Buddhas Geist, aber auch Buddhas Weisheit, Mitgefühl und Liebe zu allen Lebewesen. Er ist Symbol des Friedens, des Glücks und der Erleuchtung.


Seine Heiligkeit, der 14. Dalai Lama persönlich, Tenzin Gyatso, hat diesen Stupa am 17. Juni 1993 mit großer Freude feierlichst eingeweiht.

Dieses Monument entstand auf Initiative des buddhistischen Mönches Bop Jon Sunim aus Korea, des Präsidenten der Buddhistischen Friedens-Stupa-Stiftung in Ungarn. Tibetische buddhistische Mönche leisteten dabei tatkräftige Hilfe.

Möge von diesem Friedensstupa, hier im Park der Menschenrechte, allumfassendes friedliebendes Denken in alle Welt getragen werden.

Größter Stupa in Europa

Manch ein Tourist wird sich, als er auf seiner Fahrt nach Ungarn in Richtung Balaton oder dem berühmten Badeort Héviz fährt, wundern, auf einem Berggipfel südlich von Sümeg ein weis leuchtendes, weit ins Land strahlendes Gebäude zu sehen. Fährt er in die Richtung, landet er in dem idyllischen Ort Names Zalaszanto. Hier findet man ein Hinweisschild mir der Aufschrift „Stupa“. So ähnlich erging es mir im Jahre 2001. Ich war völlig überrascht auf dem Berg (Konvácsi-Hegy, 316m) über dem Ort einen 30m hohen und 24m breiten Stupa zu finden. Unterhalb davon befindet sich ein Tempel. Hier traf ich den Mann, der alles mit Buddhas Hilfe (wie er selbst sagt), geschaffen hat. Sein Name ist Bob Jon Sunim. Er stammt aus Südkorea und ist in Thailand in theravadischer Tradition zum Mönch ordiniert worden. Heute hat er sich mehr zum tibetischen Buddhismus hin orientiert, ist aber für alle Traditionen offen. Vom Dalai Lama erhielt er den Namen „Tharchin“, was so viel heißt, wie der „Erfolgreiche“, und Erfolg hatte er. Er erzählte mir die Geschichte wie der größte und erste Stupa in Europa entstanden ist, und das ausgerechnet im katholischen Ungarn.

Bop Jon hatte nach dem Fall der Mauer ein Vision. Er wollte in einem Land jenseits des ehemaligen eisernen Vorhangs ein buddhistisches Zeichen des Friedens setzen. Nach längerem Suchen, traf er in Ungarn auf offene Ohren. Der Bürgermeister von Zalaszanto war von der Idee hier einen Stupa zu bauen begeistert. Auf Bob´s Initiative und mit tatkräftiger Unterstützung tibetischer Mönche wurde der Bau in Angriff genommen. Im Dezember 1990 hatte die ungarische Regierung den Bauplatz kostenlos zur Verfügung gestellt. Ungarische Architekten und eine ungarische Baufirma übernahmen die Arbeiten. Durch Mithilfe öffentlicher und privater Stellen aus Österreich, Ungarn und Süd-Korea konnte der Bau von März bis Ende September 1992 fertig gestellt werden. Im Inneren befinden sich buddhistische Texte, Reliquien und ein 24m hoher Lebensbaum. Die große Buddhastatue stammt aus Süd-Korea.

Am 17. Juni 1993 fand die feierliche Einweihung durch seine Heiligkeit, dem 14. Dalai Lama, statt.

Zu gleicher Zeit entstand auch der Tempel. Ein altes Bauernhaus wurde hierfür umgebaut. In unregelmäßigen Abständen wurde der Tempel von Mönchen und Laien bewohnt (Einer davon war auch ich, Michael Schmidt).
Einige Zeit später wurde neben dem Tempel noch ein Retreat-Haus gebaut. Es steht für alle offen, die in dieser schönen und sehr ruhigen Umgebung zurückziehen möchten, und/oder vielleicht sich einer Kur in Hévis unterziehen wollen. Das Haus ist modern ausgestattet mit zwei Schlafzimmern, ein Bad, einem extra WC, einer Küche, einem Aufenthalts- und einem Andachtsraum. (Kontakt: Michael Schmidt, Tel.: 05722/81725)

Zurzeit wird die gesamte Anlage von zwei Mönchen aus Ladakh durchgehend betreut. Lhundup und Jigmet wurden von ihrem Abt SH. Dri Kung Chetsang Rinpoche auf Bitten von Bob Jon nach Ungarn gesandt. Sie fühlen sich beide dort sehr wohl, und führen die zahlreichen Besucher durch die Gebäude.
Inzwischen ist der Stupa und der Tempel in Zalaszanto für ungarische Buddhisten (es gibt mehr als man denkt) zu Wallfahrtsort geworden. Jigmet schätzt, das jährlich ca. 20.000 interessierte Besucher den Stupa und den Tempel besuchen.

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