StartseiteStupa in GFÖHLTourismus - Chance für Gföhl



Bürgermeister Karl Simlinger und Obmann Erst Zierlinger vom Verein Gföhler Wirtschaft Aktiv luden am 16. Jänner zum Wirtschaftsempfang in den Stadtsaal.  

Unter dem Motto „Tourismus – Chance für Gföhl“ referierten vier namhafte Fremdenverkehrs- und Wirtschaftsexperten vor rund hundert Besuchern über ihre Themenbereiche.
 
Tourismus Möglichkeiten und Chancen für Gföhl und Umlandgemeinden
Über die Strategie Waldviertel 2015 referierte Gerwald Hierzi, GF Destination Waldviertel:
Das Waldviertel steht für Vitalität, Gesundheit und Lebensstil.  Projekte sollen ins Umfeld passen, Chancen und Möglichkeiten erkannt, entwickelt und umgesetzt werden. Impulse können sowohl von Innen als auch von Außen kommen. Die bestehende Basis, wie Lage, Infrastruktur, Betriebe, usw,  wäre zu analysieren. Das Projekt soll mit der Region langsam wachsen. Kooperationen und Vernetzungen in Bezug auf das Waldviertel (Kulinarik, Gesundheit, Jugendtourismus, Ganzjahresdestination) sind anzustreben.
Der Stupa kann mit seiner medialen Breitenwirkung die touristische Entwicklung von Gföhl positiv beeinflussen.
 
Tourismusentwicklung – Grundvoraussetzung – Erfolgreiche Projekte
Dr. Ewald Kloser berichtete über seine langjährige Erfahrung mit touristischen Projekten als zuständiger Referent bei der Wirtschaftskammer NÖ. Besonders wichtig für eine positive Entwicklung sei eine gesunde wirtschaftliche Basis, ein motiviertes Team in der Gemeinde und eine positive Stimmung aller Wirtschaftstreibenden. Nur wenn diese Voraussetzungen vorliegen, können die Förderstellen von Land und Bund Projekte unterstützen.
Am Beispiel vom Gesundheitszentrum Harbach und dem Wellnesshotel Panhans am Semmering berichtete Dr. Kloser, dass mit Überzeugung und Willenskraft große Projekte realisierbar sein können.
„Die Investitionen für das geplante Friedensdenkmal bewirken einen Impuls für die heimische Wirtschaft. Kapital ist ein scheues Reh, es verflüchtigt sich schnell. Um künftig einen Investor für ein touristisches Projekt zu gewinnen, ist es wichtig, dass Wirtschaft und Politik ein klares gemeinsames Ziel vor Augen haben.“, so Dr. Ewald Kloser.
 
 
Position und Entwicklungspotentiale für Gföhl
Mag. (FH) Ursula Poindl, Regionalmanagerin, berichtete über die Strategiearbeit betreffend Tourismus, Wirtschaft, Infrastruktur, Standortentwicklung, Mobilität, Bildung, Kommunikation, Netzwerkbildung, Wohnen und Energie im Waldviertel.
Betrachtet man Gföhl aus Sicht der Strategiethemen, so sind schon viele Voraussetzungen, wie z.B. die günstige Verkehrsanbindung, für eine Weiterentwicklung gegeben. Am Beispiel vom Eiffelturm in Paris erörterte sie die anfängliche Abneigung der Pariser Bevölkerung. Heute wäre Paris ohne Eiffelturm nicht mehr vorstellbar. Nach dem Motto „Think big“ (denke groß) gab sie ein klares Zeichen, dass Gföhl am richtigen Weg ist. Nicht gleich aufzugeben, gemeinsam mitanzupacken und authentisch zu sein sind Grundvoraussetzungen, um Projekte zu verwirklichen.
 
 
Waldviertler Wirtschaft – Quo Vadis
Der Unternehmer Christof Kastner und Obmann vom Wirtschaftsforum Waldviertel leitete mit den Worten „Quo Vadis – Wohin geht es?“ seinen Beitrag ein. Nachdem er selber ein Unternehmen mit über 700 Mitarbeitern leitet, konnte er sehr praxisnah die verwirklichten Projekte und entwickelten Konzepte vorstellen. Die Stärken des Waldviertels, wie die angesprochene Kulinarik, die Sicherheit und die einzigartige Natur, sind Gegebenheiten, von denen man mit Geschick und unternehmerischen Denken profitieren kann. Aus seiner Sicht als Unternehmer betrachtet er das Projekt „Stupa“ als Zeichen der Weltoffenheit, das nicht der Neupositionierung des Waldviertels widerspricht. Projekte sind stets mit hohen Zielen anzugehen, um erfolgreich zu sein.
Die Einbindung und umfassende Information der Bevölkerung ist wichtig. Wenn eine Entscheidung für das Projekt vorliegt, darf mit der Umsetzung nicht mehr gezögert werden. Die politisch Verantwortlichen sowie die gesamte Bevölkerung von Gföhl soll dann mit einer klaren Ausrichtung Schritt für Schritt koordinierte touristische Aktivitäten in Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft setzten.
 
 
Durch das Programm führte Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin vom Verein Leader-Region Kamptal-Wagram. Der Abend wurde mit einer offenen Fragerunde mit reger Diskussionsteilnahme beendet.

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