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Freitag, 20. Januar 2012 - 10:49 Uhr
Zum erstenmal in der Geschichte ! Volksbefragung-Stupa-Weltfriedensdenkmal.
Gföhl Volksbefragung am 12. Februar 2012 - wichtige Hinweise (Wahllokale, Wahlzeiten, Wahlkarten etc.)
Der Gemeinderat der Stadtgemeinde Gföhl hat in seiner Sitzung am 13.12.2011 beschlossen, über die geplante Umwidmung des Grundstückes 851, KG Gföhleramt eine Volksbefragung durchzuführen. Die Fragestellung lautet: „Sind Sie für die Flächenwidmung Bauland-Sondergebiet (Sakralbau) – Friedensdenkmal auf der Parzelle 851, KG Gföhleramt ?“ Wahlberechtigt sind alle österreichischen StaatsbürgerInnen und Staatsangehörige eines anderen Mitgliedstaates der EU, welche spätestens am Abstimmungstag, 12. Februar 2012, das 16. Lebensjahr vollendet haben und am Stichtag (02. Jänner 2012) in der Gemeinde ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz hatten. Jeder Wahlberechtigte, der im Wählerverzeichnis der Gemeinde Gföhl für die Volksbefragung am 12. Februar 2012 eingetragen ist, kann am Abstimmungstag seine Stimme im dafür vorgesehenen Sprengelwahllokal mit dem amtlichen Stimmzettel (wird im Wahllokal ausgehändigt) abgeben.
Stadtgemeinde Gföhl Hauptplatz 3, A-3542 Gföhl, Tel.: 02716 6326-0, Fax: 02716 6326-26 E-mail: gemeinde@gfoehl.gv.at; Internet: www.gfoehl.gv.at
Donnerstag, 12. Januar 2012 - 11:15 Uhr
Die Kunst des Zusammenlebens
Die Kunst des Zusammenlebens. Wie stehen Christen und Buddhisten zueinander? Podiumsdiskussion Veranstaltungsort Stadtsaal Gföhl, Hauptplatz 3 Termin 20.01.2012 Beginn 19:00 mit Abt Christian Haidinger, Stift Altenburg Prof. Heinz Nußbaumer, Herausgeber "Die Furche" Dr. Ursula Baatz, Religionsphilosophin, Wien
Moderation: Dr. Ernst Fürlinger, Leiter des Zentrums Religion und Globalisierung, Donau-Universität Krems
Freitag, 30. Dezember 2011 - 09:25 Uhr
Franz Streibl, STUPA GFÖHL
Franz Streibl, STUPA GFÖHL Gföhl, Dezember 2011
Seit dieses Thema zur Diskussion steht, treten Meinungen und Standpunkte zu Tage, die tw. sehr zu hinterfragen wären! Eine kürzliche, mir unbegreifliche Reaktion eines Gföhler Bürgers, bestätigt meine Theorie, dass viele Urängste/alte Denkmuster in uns schlummern und nicht aufgearbeitet wurden, daher tw. auch aberwitzige Reaktionen von manchen Gföhler BürgerInnen möglich sind.
Aus meiner Sicht ist so ein Projekt nur ganzheitlich zu verstehen, d.h. ich sehe darin 3 Ebenen eine religiöse Ebene eine kulturelle/bauliche Ebene eine wirtschaftliche/touristische Ebene
Es verdient nur die Region so ein großes Projekt, die alle drei Ebenen relativ gut miteinander koordinieren kann, z.B. fällt mir da Traunstein, Großschönau u. a. Gemeinden ein, die in der Lage wären so ein Projekt zu heben. Es würde das Loisium nicht geben, wenn man alle Leute befragt hätte, weil von Neid bis baukulturelle Bedenken Vieles nicht passen würde.
Aus religiöser Sicht leben wir heute in einer Zeit der Globalisierung, d.h. wir sollten von östlichen Kulturen das Positive annehmen und in Asien die westlichen (guten) Werte, nur so könnte es zu einer Art Weltfrieden kommen. Im Vordergrund sollte das „Miteinander“ stehen, nicht das „Gegeneinander“. Hatte nicht Jesus gesagt, „wenn dich jemand bittet, 1 Meile mit ihm zu gehen, dann gehe zwei? Also Miteinander, nicht „entweder oder“ sondern „und“ ist neues Denken. Wir sollten „gebildete und runde“ Menschen werden und uns und unsere Jugend dazu erziehen. Es wird ja auch schon viel in dieser Richtung getan, vom Kindergarten bis zu den aufgeschlossenen Schulen. Voneinander lernen heißt nicht, die Religion zu wechseln, sondern Positives sich anzuschauen und in die eigene Lebensweise einzubeziehen. Vergessen wir nicht, die Geschichte unserer Ahnen war geprägt von Kriegen, Hunger und unglaublichen Leidensgeschichten, erst nach dem 2. Wk. wurde klar, dass nur durch ein „Miteinander“ Friede über Europa und letztlich die Welt kommen kann! In der Globalisierung der Kulturen liegen Gefahren, aber auch unglaubliche Chancen! Unter Weltfrieden müssen vor allem die Hauptreligionen miteinander können, und diese Frage steht, wie aus den Wolken gefallen, dzt. bei uns an! Ich habe keine Angst vor anderen Kulturen, wenn’s keine fanatischen/radikalen Kräfte sind und das ist hier sicher nicht der Fall.
Baukulturell ist es ein einzigartiger Bau und es sollte die Ausnahme die Regel bestätigen. Die Christen dringen weltweit in alle Kulturbereiche ein, missionieren und bauen ihre Kirchen und Gotteshäuser auffällig hin und umgekehrt darf es nicht sein? Ist das eine tolerante Einstellung? Papst Benedikt XVI. demonstriert mit dem überkonfessionellen Treffen in Asisi ein „Miteinander“! Baukulturell wird das Waldviertel heute stark von Niedrigenergiehäusern, Windrädern u. Ä. bestimmt, die mit unserer Baukultur absolut nichts zu tun haben, das war vor 20-30 Jahren auch noch nicht möglich. Nochmals es sollte eine Ausnahme bleiben.
Wirtschaftlich wird früher oder später jeder Betrieb eher Vorteile als Nachteile haben und touristisch ist es ein einzigartiges Projekt und eine Sehenswürdigkeit, die ihresgleichen sucht. Sie wird wahrscheinlich viele BesucherInnen aus nah und fern anziehen, echte Buddhisten und vor allem viele Sympathisanten und das sind touristisch interessante BesucherInnen. Es wird von der Gföhler Wirtschaft und Gastronomie abhängen, was sie daraus macht. Sogar Nachbargemeinden schauen schon gespannt auf die „Gföhler Entscheidung“, denn die nähere Region würde letztlich davon profitieren. Gföhl hätte neben den schon bestehenden Einrichtungen ein weiteres Highlight. Seit Jahren suchen wir „Tourismus-Interessierte“ in Gföhl schon nach touristischen Aufhängern, außer den Karl-May-Spielen im Sommer gibt es nicht sehr viel an zu bieten, das ostösterreich-relevante Bedeutung hätte. Um Besucher von weiter weg zu motivieren, uns zu besuchen, muss ich stets Langenlois-Krems-Zwettl ins Spiel bringen. Ein buddhistisches Zentrum könnte Heilpraktiker – Therapeuten bis zu einem Therpiezentrum nach sich ziehen, was für den „sanften Tourismus“ ein Traum wäre.
Das Projekt nur von der wirtschaftlichen Seite anzugehen wird nicht ausreichen, es müsste über alle Lebensbereiche „in Ruhe und Besonnenheit“ diskutiert werden. Weil sonst wieder einmal ein Projekt in Gföhl scheitern würde und von einer anderen aufgeschlosseneren Gemeinde aufgenommen werden wird und nach 10 Jahren bleibt bei uns wieder einmal nur der Neid über!
In einem muss ich den Stupa-Gegnern Recht geben, das ist der Standort. Es ist kein Platz der Ruhe und Entspannung, was ja für Meditation und Gebet wichtig wäre, denn die B37 wird einmal bis zur Autobahn ausgebaut werden. Das wird sich die Lindmayer-Privatstiftung wohl überlegt haben.
Das sind meine Standpunkte zu diesem Thema und ich bin nach reiflicher Überlegung, aus oben erwähnten Gründen, ein Befürworter. Wenn die Zeit und Umgebung dafür reif ist, wird es kommen und ansonsten nicht.
Donnerstag, 8. Dezember 2011 - 16:42 Uhr
BORG Krems
STUPA - Team Information und Begegnung mit dem STUPA - Team
Am 24. Oktober 2011 wurden die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen im Zuge des Religionsunterrichts zu einem Vortrag über das Stupa-Projekt (www.stupa.at) in Gföhl begrüßt.
Mit Hilfe einer interessanten Präsentation wurden der Buddhismus und das Leben buddhistischer Mönche, aber auch der Sinn einer Stupa vorgestellt. Die Vortragenden und der Mönch Sunim regten die Zuhörer mit vielen Bildern und spannenden Erzählungen zum Nachdenken an. Nach einer kurzen, aber sehr entspannenden Meditationsübung durften Interessierte ihre Fragen loswerden, die mit viel Engagement und Geduld beantwortet wurden. Information und Begegnung mit dem STUPA - Team
Zur Unterstützung für den Bau der Stupa überreichten die SchülerInnen dem koreanischen Mönch Sunim eine kleine Geldspende. Als Dank wurden die Anwesenden recht herzlich zur Eröffnungsfeier eingeladen, die im nächsten Jahr stattfinden soll. Außerdem gab es als kleines Geschenk Bücher für die Bibliothek.
Mittwoch, 7. Dezember 2011 - 16:55 Uhr
LESERBRIEF: Friedensstupa im Raum Gföhl
Von Anfang an war und bin ich von diesem Bauprojekt in Gföhl überzeugt. Dieses Symbol des Friedens bietet einer Gemeinde, die Probleme hat mit Wirtschaftsansiedlungen, Arbeitsplätzen, von Abwanderung geprägt ist und keine touristische Ausrichtung hat, eine unglaubliche Chance. Aber nicht nur Gföhl, auch dem Umfeld und der Region bringt dieses Bauwerk einen ungeheuren Wettbewerbsvorteil.
Speziell diese Einzigartigkeit des Bauwerks ohne Ecken und Kanten ist es, die Besucher, Touristen, Ausflugsgäste, Pilger, spirituell interessierte Menschen und Buddhisten nach Gföhl kommen lässt. Tourismus und Touristische Positionierung braucht Einzigartigkeit. Wenn man sich vor Augen hält, welche Hallen, etc. im Grünland errichtet werden, kann man sich unmöglich Sorgen über Ästhetik machen.
Die Investition dieser Stiftung in diese Gemeinde ohne Forderung nach Fördergeldern (jeder andere Investor setzt Förderung einer Gemeinde voraus), nationale und internationale Kontakte zur katholischen Kirche bis zum Dalai Lama, der große Wunsch mit allen Religionen zusammenarbeiten zu wollen und einen Platz des Friedens zu schaffen, wertvolle Leihgaben - vom Dalai Lama geweiht –sollen in dieser Stupa in Gföhl ausgestellt werden, sind nur einige Punkte, wo man dieses Projekt nicht mehr in Frage stellen kann. Gföhl hat die Chance die einhergehende Berichterstattung, die einen enormen Werbewert darstellt, zu nutzen sich touristisch zu positionieren – wie z.Bsp. als Pilgerstadt, spirituelles Zentrum, interreligiöses Zentrum, Pilgerwege, etc.
Samstag, 3. Dezember 2011 - 15:39 Uhr
Lotos Sutra Vorwort
Vorwort Das Weiße Lotos Sutra ist eine der bedeutendsten heiligen Schriften der Mahāyāna-Tradition, die besonders in Tibet, China, Korea und Japan zur Blüte gelangte. Es ist einer der Texte, in denen erläutert wird, dass alle Worte des Buddhas auf direkte oder indirekte Weise Methoden lehren, um Buddha- schaft zu erlangen. Darüber hinaus betont es, jedes fühlende Wesen besitze letztendlich die Befähigung, selbst ein Buddha zu werden. Obwohl es in allen buddhistischen Gesellschaften ein Brauch zu sein scheint, die heiligen Schriften aus der Ferne zu achten, wird der Zweck solcher Bücher viel besser erfüllt, wenn inter- essierte Menschen sie tatsächlich lesen können. Deshalb erfüllt es mich mit großer Freude, von dieser neuen Übersetzung des Weißen Lotos-Sutras zu wissen, bei der besondere Achtsamkeit darauf verwandt wurde, die Bedeutung und den Geist des Originals zu vermitteln. Ich bin davon überzeugt, interessierte deutschsprachige Leser werden darin eine Quelle der Freude fnden. S. H. der XIV. Dalai Lama
Samstag, 3. Dezember 2011 - 15:34 Uhr
Gedanken zu einer Volksbefragung
Friedens Stupa-Institut Peace Stupa-Institute Geplante Volksbefragung Gföhl über das Friedensdenkmal,was soll man dazu sagen, ein Konservativismus, der sich liberal gibt (Gott sei Dank gibt es Religionsfreiheit!), aber alles daran setzt, sie bloß nicht umsetzen zu müssen und am liebsten das gute Gföhl für die nächsten tausend Jahre in Gießharz einfrieren würde, mit all seinen bewährten Waldviertler Bekenntnissen und Sakralbauten und dabei auf die Macht einer - ziemlich sicher nicht vorhandenen - Mehrheit setzt, indem die Volksbefragung gefordert wird. Aber wie der Herr Professor Fürlinger so richtig gesagt hat: Religionsfreiheit in einem rechtsstaatlichen System ist nicht dazu da, die Meinung der Mehrheit durchzusetzen, sondern die Rechte von Minderheiten zu schützen. Das fand ich sehr gut.
Wenn die Frau Schuldirektorin recht hätte, hätte es auf den Keltischen Kultstätten keine Kirchen und nach der Romanik nie die Gotik gegeben und nach der Gotik nie den Barock und danach wäre das Waldviertel auch nicht entstanden. All das sind kulturelle Entwicklungen, die von der Veränderung leben und profitieren. Alles Neue macht den meisten Konformisten zunächst Angst. Der Vorteil: Wenn sie sich erst einmal an den Stupa gewöhnt haben, werden sie ihn vielleicht genau so herzhaft verteidigen wie heute ihre anderen Traditionen.
Freitag, 7. Oktober 2011 - 13:23 Uhr
THE BUDDHA'S SPEAKS OF THE CAUSE AND EFFECT:
" To understand your previous life, look at what you have in your present life! To have preview of your next life, examine your daily act in this life"
Donnerstag, 6. Oktober 2011 - 12:46 Uhr
Stupa in Gföhl
Stupa mit 20 Metern Durchmesser und einer 35 Meter hohen Säule wird im Osten von Gföhl entstehen.
Gföhl: Palt-Gründe | Stupa mit 20 Metern Durchmesser und einer 35 Meter hohen Säule wird im Osten von Gföhl entstehen.
GFÖHL. Nach zahlreichen Diskussionen wurde vergangenen Freitag in einer Informationsveranstaltung für die Gemeinderäte eine Lösung für das umstrittene Friedensdenkmal in Gföhl gefunden. Auf Wunsch der Lotos-Lindmayer-Privatstiftung und Bop Jon Sunim, buddistischer Mönch und Leiter des Stupa, lud Bürgermeister Karl Simlinger ein und präsentierte dem Team die Pläne für das geplante Friedensdenkmal. „Es sprachen sich alle Gemeinderäte wohlwollend dem Projekt gegenüber aus“, freut sich der Stadtchef, der darin einen enormen Aufschwung für die Gemeinde sieht: „Für Handel, Gewerbe und Fremdenverkehr werden Zusatzeinnahmen entstehen, sowie eine Stärkung der Landwirtschaft und der mittelständischen Wirtschaft erfolgen.“
Baubeginn im Frühjahr 2012 Der Baubegin ist bereits für das Frühjahr 2012 geplant. Zuerst müsse das Grundstück seitens der Raumordnungsbehörde des Landes in Bauland-Sondergebiet umgewidmet werden. Das Friedensdenkmal wird auf dem ehemaligen „Palt“ Grundstück im Osten von Gföhl gebaut. Mit dem Schwerpunkt Meditation und Heilpflanzen entsteht ein neuer Schwerpunkt in der Gesundheitsregion Waldviertel.
Freitag, 16. September 2011 - 16:00 Uhr
Das Waldviertel
Solche aber, die ehrlichen, geraden Weges schreiten, die nicht im Trüben fischen, die begreifen und verstehen, dass wir ja eigentlich nur zu Besuch auf dieser Erde sind, diese mögen weiterhin aufrecht, seelisch frei und ohne Furcht, mit dem Gefühl des Mehrwissens durchs Waldviertel gehen. Unser Waldviertel ist ein ruhiges Land. Fern vom Großstadtlärm und Massenbetrieb, von hektischer Übereile und aufdringlicher Reklame hat es nach wie vor die alte Größe und Stille bewahrt. Es ist urtümlich geblieben wie kein anderes Gebiet in Niederösterreich. Daraus kann der suchende Mensch von heute ungeahnten Gewinn, Ruhe und Erholung schöpfen. Dieser Mensch, der da sucht, sollte das Waldviertel auf- suchen. Aufgesucht wurde dieses Gebiet auch unter anderem von Josef Weinheber. Er verfasste damals wörtlich: "Diese Landschaft ist eine unentdeckte Perle, nur wenige sind auserlesen, sie zu entdecken".
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