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Mittwoch, 15. Februar 2012 - 15:10 Uhr
Ein sehr besorgter Österreicher, der sich für diese Handlungsweise eines Abgeordneten und der Akzeptanz seines Verhalten durch seine Partei nur mehr schämen kann.

Sehr geehrter Herr Josef Bucher

Zur Information an den Bürgermeister und den Gemeinderat von Gfoehl.



Es sind für mich als Politologe und Menschen, dem Humanität und Gerechtigkeit als Hauptbestandteil unserer Bürgergemeinschaft gilt, die geistigen Exzesse ihres EU- Abgeordneten Stadler nicht mehr nachvollziehbar. Ich persönlich gehöre keiner Religionsgemeinschaft an, sondern bin gewohnt selbst zu denken und nicht andere für mich denken zu lassen!

Ein Abgeordneter dieser Art ist eine Nationalschande für Österreich.
Ich würde der buddhistischen Glaubensorganisation empfehlen, diesen Herrn wegen Verleumdung und bewusster Falschinformation der Bürger zu klagen.

In Anbetracht, dass Herr Stadler Volksanwalt, danach Abgeordneter des Nationalrats war und jetzt EU- Abgeordneter ist, kann ich nur mehr von einer schweren politischen Fehlentscheidung zum Nachteil und zur Schande Österreichs sprechen.

derStandard.at: Einer der Vorwürfe lautete, der Dalai Lama wolle einen "diktatorischen Gottesstaat" einsetzen und mit einem "blutigen Religionskrieg gegen Andersdenkende" die Welteroberung anstreben.
Bop Jon Sunim: Ich glaube, eine solche Kritik an anderen Religionen ist höchstens eine Selbstdisqualifizierung. Vorwürfe von Parallelen mit einer Diktatur sind vollkommen falsch, der Buddhismus ist ein Weg der Liebe, nicht des Hasses. So denken nur wenige, die meisten Österreicher haben große Sympathien für den Dalai Lama. Er ist in Österreich sogar beliebter als der Papst und der Kardinal.
derStandard.at: Es heißt darin außerdem, durch "unklare Aussagen über Sexualität mit Kindern" werde im Buddhismus "Pädophilie Tür und Tor geöffnet".
Bop Jon Sunim: Diese Vorwürfe sind unvorstellbar. Die Piusbruderschaft und vor allem Ewald Stadler arbeiten gegen uns und verbreiten mit solchen Aussagen nur Hass ohne jede Grundlage. Aber es ist sehr schwer, die Leute von der Wahrheit zu überzeugen, wenn an jeden Haushalt Broschüren mit diesen Lügen geschickt werden. Das ist nichts anderes als eine politische Negativkampagne.
Siehe I-Pfad: http://derstandard.at/1328507706388/Kein-Stupa-in-Gfoehl-Buddhistischer-Moench-Sunim-Ewald-Stadler-verbreitet-Hass


Die Buddhistische Religion ist jene Weltreligion, die historisch gesehen noch nie einen Krieg veranlasst hat. Gewaltfreier Widerstand ist ihre Devise. Von der religiösen Ansicht des Dalai Lama könnte sich die katholische Amtskirche ein Beispiel nehmen.


Ansichten des Dalai Lama aus dem Buch „Wege zu Gott“:

Liebe, Mitgefühl und Toleranz sind Notwendigkeit, nicht Luxus. Ohne sie kann der Mensch nicht überleben. Wenn Du einer bestimmten Überzeugung oder Religion angehörst, so ist dies gut. Aber Du kannst auch ohne sie überleben, wenn Du Liebe, Mitgefühl und Toleranz besitzt.
Der klare Beweis für die Gottesliebe eines Menschen ist, dass dieser seinen Mitmenschen echte Liebe zeigt.

Um das Glück und Wohl anderer zu fördern, müssen wir eine besondere altruistische (Altruismus ist die willentliche Verfolgung der Interessen oder des Wohles anderer oder des Gemeindewohls = selbstloses Handeln) Einstellung haben, mit der wir die Bürde auf uns nehmen können, anderen zu helfen. Dazu müssen wir ein großes Mitgefühl besitzen, uns des Leidens anderer annehmen und etwas daran verändern wollen


Ich möchte mich, aus der Perspektive von extrem katholisch Gläubigen als Ungläubiger, für deren verursachte Beleidigung bei meinen buddhistischen Brüdern und Schwestern im humanitären Sinne um Verzeihung bitten.
Leider wird es immer Religionsfanatiker geben, die nie verstehen werden, dass sie genau das Gegenteil machen, was Jesus Christus mit seinem Vorbild den Menschen gelehrt hat!


Herr Stadler hat sich bezüglich der Pfarrerinitiative über Schüller & Co aus der extrem konservativen Ecke zu Wort gemeldet. Seine Ansicht: Diese Herrn sollen gefälligst das Zölibat einhalten, das sie versprochen haben oder die Kirche verlassen!

Herrn Bucher, sie haben, wie auch die anderen Parteiklubs, von mir im November bezüglich Pfarrerinitiative das Schreiben zur Unterstützung der Pfarrerinitiative erhalten. Natürlich erfolgte seitens ihrer Partei keinerlei Reaktion. Zu ihrer Erinnerung wird es ihnen noch einmal übermittelt.


Ein sehr besorgter Österreicher, der sich für diese Handlungsweise eines Abgeordneten und der Akzeptanz seines Verhalten durch seine Partei nur mehr schämen kann.



Dr Alfred Pirker

Montag, 6. Februar 2012 - 06:54 Uhr
Schauen wir nicht auf die Fehler anderer,

Schauen wir nicht auf die Fehler anderer,
Was sie getan haben oder unterlassen,
Schauen wir was wir selbst getan
Und was wir unterlassen haben.
Wie eine wunderschöne Lotos-Blüte,
Leuchtend, und doch ohne Duft,
So bringt ein wohl gesprochenes Wort
Dem, der es nicht befolgt, auch keine Frucht.

Wie eine wunderschöne Lotos-Blüte,
Leuchtend und auch voller Duft,
So bringt ein wohl gesprochenes Wort
Dem, der es selbst befolgt, auch gute Frucht.
Wie sich aus einem Berg von Blumen
Gar vielerlei Blumengirlanden flechten lassen,
So gestalte aus deinem Leben,
Gar vielerlei gute Handlungen.

Der Duft der Blüten, von Lotos,Sandel, Oleander und
Jasmin,
Er verbreitet sich nicht gegen den Wind.
Doch selbst dem Wind entgegen
Verbreitet sich der Duft der guten Menschen,
Alle Himmelsrichtungen erfüllend.
Buddha.

Montag, 30. Januar 2012 - 08:45 Uhr
Stupa

Einen Stupa zu bauen ist ein machtvolles Mittel, um negatives Karma und Verblendungen zu bereinigen und um weitreichende Verdienste anzusammeln. Auf diese Weise kann man Realisationen auf dem Weg zur Erleuchtung erreichen und perfekt für die Befreiung der zahllosen leidenden Wesen arbeiten, sie zum vollkommenen Glück der Erleuchtung führen, was das letztliche Ziel unseres Daseins ist.

Donnerstag, 26. Januar 2012 - 16:35 Uhr
Stellungnahme zum Stupa

Stellungnahme zum Stupa
Der geplante Stupa ist ein Weltfriedensdenkmal. Laut Betreiber „sind Plätze, an denen
Stupas stehen, Orte besonderer Strahlkraft für ein harmonisches Miteinander in einer aus
der Balance geratenen Welt jenseits von Weltanschauungen und ideologischen
Positionen.“
Es ist allgemein bekannt, dass der Buddhismus eine sehr friedliebende und
naturverbundene Religion ist, daher brauchen wir keinerlei Angst vor irgendwelchen
negativen Auswirkungen haben. Der Stupa wirkt sich positiv auf die wirtschaftliche
Belebung der Gemeinde Gföhl und der Region aus: Zunächst die Wertschöpfung durch
das Bauwerk, danach die Abgaben an die Gemeinde und Einnahmen aus dem laufenden
Bedarf für das Meditationszentrum und die BesucherInnen.
Ich selbst fühle mich gut im Christentum beheimatet und wir Christen legen großen Wert
darauf, dass die Christen in anderen Staaten ihre Religion frei ausüben dürfen. Wir sind
sehr betroffen, wenn wir über Behinderungen der Religionsausübung oder der
Verhinderung von sakralen Bauten informiert werden. In Österreich leben wir Gott sei
Dank in einer Demokratie, in der Religionsfreiheit verfassungsmäßig geschützt ist und
auch die Menschenrechte voll anerkannt sind, die auch Meinungs- und Religionsfreiheit
als wesentliches Grundrecht zusichern. Im Zweiten Vatikanischen Konzil wurde neben
vielen kircheninternen Erneuerungen auch der Dialog mit anderen Religionen als
wesentliche Aufgabe vereinbart. Also ist ein interreligiöser Dialog ein Gebot der Stunde.
Täglich werden wir durch die Medien mit kriegerischen Auseinandersetzungen, mit Gewalt
und Missbrauch, mit Hunger- und Umweltkatastrophen, Bankenkrise u.a.m konfrontiert.
Um diesen zerstörerischen Mächten entschieden entgegen zu wirken, bedarf es einer
kraftvollen Zusammenarbeit aller friedvollen Kräfte, insbesondere auch in den Religionen
mit ihren spirituellen Kraftquellen.
Aus all diesen Gründen bin ich für die Errichtung des Stupa, habe aber Verständnis, wenn
es aus Mangel an Informationen noch Ängste gibt. Ich freue mich daher auf eine
konstruktive Auseinandersetzung mit diesem Thema. Tourismus zu stärken bringt
insbesondere für die Gastronomie, für das Gewerbe und die Landwirtschaft zusätzliche
Einnahmen. Es wäre wohl unverantwortlich, die Chancen, die sich durch den Stupa
diesbezüglich ergeben, nicht wahrzunehmen. Den Initiatoren des Stupa Frau KR Elisabeth
Lindmayer und Mönch Bob Jon Sunim gebührt aus meiner Sicht großer Dank, dass sie
Gföhl als Standort gewählt haben.

Donnerstag, 26. Januar 2012 - 06:25 Uhr
Liebe und Mitgefühl

Der größte Gewinn kommt aus den schwierigsten Lebensabschnitten.
Wir können die Welt als fehlerhaft oder als wunderbar betrachten:alles liegt in unserem Denken.
Mitgefühl und Liebe sind von grundlegender Bedeutung für das weitere Überleben des Menschen.

Freitag, 20. Januar 2012 - 10:49 Uhr
Zum erstenmal in der Geschichte ! Volksbefragung-Stupa-Weltfriedensdenkmal.

Gföhl
Volksbefragung am 12. Februar 2012 - wichtige Hinweise (Wahllokale, Wahlzeiten, Wahlkarten etc.)

Der Gemeinderat der Stadtgemeinde Gföhl hat in seiner Sitzung am 13.12.2011 beschlossen, über die geplante Umwidmung des Grundstückes 851, KG Gföhleramt eine Volksbefragung durchzuführen.

Die Fragestellung lautet:
„Sind Sie für die Flächenwidmung Bauland-Sondergebiet (Sakralbau) – Friedensdenkmal auf der Parzelle 851, KG Gföhleramt ?“

Wahlberechtigt sind alle österreichischen StaatsbürgerInnen und Staatsangehörige eines anderen Mitgliedstaates der EU, welche spätestens am Abstimmungstag, 12. Februar 2012, das 16. Lebensjahr vollendet haben und am Stichtag (02. Jänner 2012) in der Gemeinde ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz hatten.

Jeder Wahlberechtigte, der im Wählerverzeichnis der Gemeinde Gföhl für die Volksbefragung am 12. Februar 2012 eingetragen ist, kann am Abstimmungstag seine Stimme im dafür vorgesehenen Sprengelwahllokal mit dem amtlichen Stimmzettel (wird im Wahllokal ausgehändigt) abgeben.




Stadtgemeinde Gföhl
Hauptplatz 3, A-3542 Gföhl, Tel.: 02716 6326-0, Fax: 02716 6326-26
E-mail: gemeinde@gfoehl.gv.at; Internet: www.gfoehl.gv.at

Donnerstag, 12. Januar 2012 - 11:15 Uhr
Die Kunst des Zusammenlebens

Die Kunst des Zusammenlebens. Wie stehen Christen und Buddhisten zueinander?
Podiumsdiskussion
Veranstaltungsort
Stadtsaal Gföhl, Hauptplatz 3
Termin
20.01.2012
Beginn
19:00
mit
Abt Christian Haidinger, Stift Altenburg
Prof. Heinz Nußbaumer, Herausgeber "Die Furche"
Dr. Ursula Baatz, Religionsphilosophin, Wien

Moderation: Dr. Ernst Fürlinger, Leiter des Zentrums Religion und Globalisierung, Donau-Universität Krems

Freitag, 30. Dezember 2011 - 09:25 Uhr
Franz Streibl, STUPA GFÖHL

Franz Streibl, STUPA GFÖHL Gföhl, Dezember 2011

Seit dieses Thema zur Diskussion steht, treten Meinungen und Standpunkte zu Tage, die tw. sehr zu hinterfragen wären! Eine kürzliche, mir unbegreifliche Reaktion eines Gföhler Bürgers, bestätigt meine Theorie, dass viele Urängste/alte Denkmuster in uns schlummern und nicht aufgearbeitet wurden, daher tw. auch aberwitzige Reaktionen von manchen Gföhler BürgerInnen möglich sind.

Aus meiner Sicht ist so ein Projekt nur ganzheitlich zu verstehen, d.h. ich sehe darin 3 Ebenen
eine religiöse Ebene
eine kulturelle/bauliche Ebene
eine wirtschaftliche/touristische Ebene

Es verdient nur die Region so ein großes Projekt, die alle drei Ebenen relativ gut miteinander koordinieren kann, z.B. fällt mir da Traunstein, Großschönau u. a. Gemeinden ein, die in der Lage wären so ein Projekt zu heben. Es würde das Loisium nicht geben, wenn man alle Leute befragt hätte, weil von Neid bis baukulturelle Bedenken Vieles nicht passen würde.

Aus religiöser Sicht leben wir heute in einer Zeit der Globalisierung, d.h. wir sollten von östlichen Kulturen das Positive annehmen und in Asien die westlichen (guten) Werte, nur so könnte es zu einer Art Weltfrieden kommen. Im Vordergrund sollte das „Miteinander“ stehen, nicht das „Gegeneinander“.
Hatte nicht Jesus gesagt, „wenn dich jemand bittet, 1 Meile mit ihm zu gehen, dann gehe zwei? Also Miteinander, nicht „entweder oder“ sondern „und“ ist neues Denken. Wir sollten „gebildete und runde“ Menschen werden und uns und unsere Jugend dazu erziehen.
Es wird ja auch schon viel in dieser Richtung getan, vom Kindergarten bis zu den aufgeschlossenen Schulen. Voneinander lernen heißt nicht, die Religion zu wechseln, sondern Positives sich anzuschauen und in die eigene Lebensweise einzubeziehen. Vergessen wir nicht, die Geschichte unserer Ahnen war geprägt von Kriegen, Hunger und unglaublichen Leidensgeschichten, erst nach dem 2. Wk. wurde klar, dass nur durch ein „Miteinander“ Friede über Europa und letztlich die Welt kommen kann!
In der Globalisierung der Kulturen liegen Gefahren, aber auch unglaubliche Chancen! Unter Weltfrieden müssen vor allem die Hauptreligionen miteinander können, und diese Frage steht, wie aus den Wolken gefallen, dzt. bei uns an! Ich habe keine Angst vor anderen Kulturen, wenn’s keine fanatischen/radikalen Kräfte sind und das ist hier sicher nicht der Fall.

Baukulturell ist es ein einzigartiger Bau und es sollte die Ausnahme die Regel bestätigen. Die Christen dringen weltweit in alle Kulturbereiche ein, missionieren und bauen ihre Kirchen und Gotteshäuser auffällig hin und umgekehrt darf es nicht sein? Ist das eine tolerante Einstellung? Papst Benedikt XVI. demonstriert mit dem überkonfessionellen Treffen in Asisi ein „Miteinander“!
Baukulturell wird das Waldviertel heute stark von Niedrigenergiehäusern, Windrädern u. Ä. bestimmt, die mit unserer Baukultur absolut nichts zu tun haben, das war vor 20-30 Jahren auch noch nicht möglich.
Nochmals es sollte eine Ausnahme bleiben.

Wirtschaftlich wird früher oder später jeder Betrieb eher Vorteile als Nachteile haben und touristisch ist es ein einzigartiges Projekt und eine Sehenswürdigkeit, die ihresgleichen sucht. Sie wird wahrscheinlich viele BesucherInnen aus nah und fern anziehen, echte Buddhisten und vor allem viele Sympathisanten und das sind touristisch interessante BesucherInnen. Es wird von der Gföhler Wirtschaft und Gastronomie abhängen, was sie daraus macht. Sogar Nachbargemeinden schauen schon gespannt auf die „Gföhler Entscheidung“, denn die nähere Region würde letztlich davon profitieren. Gföhl hätte neben den schon bestehenden Einrichtungen ein weiteres Highlight. Seit Jahren suchen wir „Tourismus-Interessierte“ in Gföhl schon nach touristischen Aufhängern, außer den Karl-May-Spielen im Sommer gibt es nicht sehr viel an zu bieten, das ostösterreich-relevante Bedeutung hätte.
Um Besucher von weiter weg zu motivieren, uns zu besuchen, muss ich stets Langenlois-Krems-Zwettl ins Spiel bringen. Ein buddhistisches Zentrum könnte Heilpraktiker – Therapeuten bis zu einem Therpiezentrum nach sich ziehen, was für den „sanften Tourismus“ ein Traum wäre.

Das Projekt nur von der wirtschaftlichen Seite anzugehen wird nicht ausreichen, es müsste über alle Lebensbereiche „in Ruhe und Besonnenheit“ diskutiert werden. Weil sonst wieder einmal ein Projekt in Gföhl scheitern würde und von einer anderen aufgeschlosseneren Gemeinde aufgenommen werden wird und nach
10 Jahren bleibt bei uns wieder einmal nur der Neid über!

In einem muss ich den Stupa-Gegnern Recht geben, das ist der Standort. Es ist kein Platz der Ruhe und Entspannung, was ja für Meditation und Gebet wichtig wäre, denn die B37 wird einmal bis zur Autobahn ausgebaut werden. Das wird sich die Lindmayer-Privatstiftung wohl überlegt haben.

Das sind meine Standpunkte zu diesem Thema und ich bin nach reiflicher Überlegung, aus oben erwähnten Gründen, ein Befürworter. Wenn die Zeit und Umgebung dafür reif ist, wird es kommen und ansonsten nicht.

Donnerstag, 8. Dezember 2011 - 16:42 Uhr
BORG Krems

STUPA - Team
Information und Begegnung mit dem STUPA - Team

Am 24. Oktober 2011 wurden die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen im Zuge des Religionsunterrichts zu einem Vortrag über das Stupa-Projekt (www.stupa.at) in Gföhl begrüßt.

Mit Hilfe einer interessanten Präsentation wurden der Buddhismus und das Leben buddhistischer Mönche, aber auch der Sinn einer Stupa vorgestellt. Die Vortragenden und der Mönch Sunim regten die Zuhörer mit vielen Bildern und spannenden Erzählungen zum Nachdenken an. Nach einer kurzen, aber sehr entspannenden Meditationsübung durften Interessierte ihre Fragen loswerden, die mit viel Engagement und Geduld beantwortet wurden.
Information und Begegnung mit dem STUPA - Team

Zur Unterstützung für den Bau der Stupa überreichten die SchülerInnen dem koreanischen Mönch Sunim eine kleine Geldspende. Als Dank wurden die Anwesenden recht herzlich zur Eröffnungsfeier eingeladen, die im nächsten Jahr stattfinden soll. Außerdem gab es als kleines Geschenk Bücher für die Bibliothek.

Mittwoch, 7. Dezember 2011 - 16:55 Uhr
LESERBRIEF: Friedensstupa im Raum Gföhl






Von Anfang an war und bin ich von diesem Bauprojekt in Gföhl überzeugt. Dieses Symbol des Friedens bietet einer Gemeinde, die Probleme hat mit Wirtschaftsansiedlungen, Arbeitsplätzen, von Abwanderung geprägt ist und keine touristische Ausrichtung hat, eine unglaubliche Chance. Aber nicht nur Gföhl, auch dem Umfeld und der Region bringt dieses Bauwerk einen ungeheuren Wettbewerbsvorteil.

Speziell diese Einzigartigkeit des Bauwerks ohne Ecken und Kanten ist es, die Besucher, Touristen, Ausflugsgäste, Pilger, spirituell interessierte Menschen und Buddhisten nach Gföhl kommen lässt. Tourismus und Touristische Positionierung braucht Einzigartigkeit. Wenn man sich vor Augen hält, welche Hallen, etc. im Grünland errichtet werden, kann man sich unmöglich Sorgen über Ästhetik machen.

Die Investition dieser Stiftung in diese Gemeinde ohne Forderung nach Fördergeldern (jeder andere Investor setzt Förderung einer Gemeinde voraus), nationale und internationale Kontakte zur katholischen Kirche bis zum Dalai Lama, der große Wunsch mit allen Religionen zusammenarbeiten zu wollen und einen Platz des Friedens zu schaffen, wertvolle Leihgaben - vom Dalai Lama geweiht –sollen in dieser Stupa in Gföhl ausgestellt werden, sind nur einige Punkte, wo man dieses Projekt nicht mehr in Frage stellen kann.
Gföhl hat die Chance die einhergehende Berichterstattung, die einen enormen Werbewert darstellt, zu nutzen sich touristisch zu positionieren – wie z.Bsp. als Pilgerstadt, spirituelles Zentrum, interreligiöses Zentrum, Pilgerwege, etc.

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