Chronik
Ausstellung im Amida Zentrum
Kelten und Buddhismus
S.H. Dalai Lama am Wiener Heldenplatz
Buddhas Reliquien in Wien
Akashagarba
S.H. in Budapest
Emoto-Gebet für Japan
Podiumsdiskussion
"Stupa-Befragung war Rechtsmissbrauch"
Liebe Stupafreunde, liebes Stupa Team,
Danke für die wunderbare Symphatiewelle aus der ganzen Welt, wir geben nicht auf und Sunim wird im Sinne der Nächstenliebe und mit großer Freude alle zahlreichen Angebote für die Stupa prüfen.
Vor allem Dank an unsere Christlichen Stupafreunde.
Eine Stupa ist das Symbol für den erwachten Geist, der von grenzenloser Weisheit, Liebe und Mitgefühl allen Lebewesen gegenüber durchdrungen ist.
Deshalb ist sie ein Monument des Weltfriedens, des Glücks und der Verständigung.
Danke und lasst uns den Weg gemeinsam gehen, alles Liebe.
Hetzpamphlet der Stupa-Gegner
Nach Volksbefragung: NEIN zum Stupa-Bau in Gföhl (NÖ)
Am 12. Februar wurde die Errichtung des geplanten buddhistischen Tempels bei einer Bürgerbefragung mit 67 Prozent der Stimmen abgelehnt. Der ÖVP-Bürgermeister Karl Simlinger, dem die Errichtung der Stupa als größter Sakralbau dieser Art in Europa ein Anliegen war, akzeptierte die Entscheidung der Bevölkerung. Bop Jon Sunim, buddhistischer Mönch und Mitinitiator des geplanten Baus sprach klare Worte in einem bemerkenswerten Standard Interview: "Dass sich die Gföhler schlussendlich gegen den Stupa entschieden haben, liegt an einer Hetzkampagne politischer und religiöser Gegner...!" Darunter ortete er auch Ewald Stadler und die Piusbruderschaft.
Christian BRÜNNER, Grazer Verfassungsrechtler und ehem. Präsident der Rektorenkonferenz übt scharfe Kritik an der Hetzkampagne und darauffolgenden Volksbefragung zum Bau des Stupa.
Das demagogische Pamphlet mit dem Aufruf zur Teilnahme an der Bürgerbefragung trug den Titel: Appell gegen den Bau der Buddhistischen Stupa "Buddhismus in Österreich - ein Wolf im Schafspelz". Herausgeber der Schrift ist der Verein "Österreichische Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum (TFP).
Als unterstützende Organisationen des besagten Pamphlets zeichneten
- Mission Europa - Netzwerk Karl Martell
- Wiener Akademikerbund
- Institut Leo XIII
- Christen Allianz
- PRO VITA Bewegung für Menschenrecht auf Leben
Stellungnahme von Prof. Dr. Christian BRÜNNER:
1) Das TFP Pamphlet an Gehässigkeit, Unterstellungen und Feindseligkeiten nicht zu überbieten.
Intention der Hetzschrift ist offensichtlich Unfrieden in unserer Gesellschaft zu stiften.
2) Dem Dalai Lama wird unterstellt, der diktatorische Herrscher der Welt zu sein. Diese Behauptung ist besonders boshaft, völlig aus der Luft gegriffen und entbehrt jeder Tatsache.
Das Nobelpreiskomitee stattete den Dalai Lama im Jahr 1989 mit dem Friedensnobelpreis aus. Grund dafür war sein Einsatz für die Gewaltlose Befreiung Tibets. Der Mönch predigt bis zum heutigen Tag gegen Gewalt und für Versöhnung. Die Verfasser des Pamphlet wollen da wohl gescheiter sein als das renommierte Nobelpreiskomitee.
3) Anschuldigungen strotzen vor Dummheit im Zusammenhang mit der Swastika (ein altes Kult-Symbol, welches von den Nazis pervertiert und missbraucht wurde).
Eine Swastika (Sanskrit: svastika „Glücksbringer“) ist ein Kreuzsymbol mit abgewinkelten oder gebogenen Armen. Solche Symbole sind in zahlreichen Formen seit etwa 6000 Jahren in Europa und Asien, seltener auch in Afrika und Mittelamerika nachgewiesen.Die nach links abgewinkelte Swastika ist im tibetischen Buddhismus ein Symbol für Festigkeit, Ausdauer und Beständigkeit.
Die Nationalsozialisten übernahmen ein auf der Spitze stehendes, nach rechts gewinkeltes Hakenkreuz als Symbol einer angeblichen arischen Rasse und machten es 1920 zum Parteizeichen der NSDAP und 1935 zum zentralen Bestandteil der Flagge des Deutschen Reiches.
4) Dem Buddhismus wird Pädophile unterstellt. Das ist eine weitere gemeine Anschuldigung.
Nichts in der Lehre und Praxis des Buddhismus bietet Anhaltspunkte zur Pädophile. Die Autoren der Hetzschrift wollen offensichtlich die diesbezüglichen Ängste in der Bevölkerung - diese wurden durch die zahlreichen Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche und in Jugendheimen ausgelöst - für ihren Zweck instrumentalisieren.
5) Die Weigerung eine buddhistische Kultstätte zuzulassen verletzt das Grundrecht der Religionsfreiheit, wie es in der Europäischen Menschenrechtskonvention, die in Österreich im Verfassungsrang steht, verankert ist. Zu diesem Grundrecht gehört auch das Recht eine buddhistische Kultstätte samt Kloster zu errichten.
6) Die Volksbefragung in Gföhl ist ein Missbrauch eines direktdemokratischen Instruments.
Auch durch ein solches Instrument darf in Grundrechte keinesfalls eingegriffen werden.
Anmerkung der Redaktion:
Prof. Dr. Christian BRÜNNER ist Vorsitzender des Menschenrechtsvereins FOREF Europa (Forum Religionsfreihet Europa).
E-Mail: christian.bruenner@uni-graz.at
| 2010 |
Bilder von www.bruno-baumann.de
Wir bemühen uns seit geraumer Zeit um den Bau eines weiteren Stupas.
Es gibt Bestrebungen, diesen in Gföhl zu errichten.
Befürwortung durch den Bundespräsidenten [392 KB]
Befürwortung durch Hofrat Dr. Hisch [50 KB]
, Pilgrim for peace
Brief von Vázlav Havel [214 KB]
2010
Juwelen des Himalaya - tibetisch-buddhistische Tänze, Gesänge und Rituale
Do, 14. Oktober 2010, Beginn 18:30 Uhr
Naturhistorisches Museum – Kinosaal
Haupteingang Maria Theresienplatz
1010 Wien, Burgring 7
Veranstalter: Peace Stupa Foundation, Ungarn, Tel: +43 664 340 10 46
Anmeldeformular
Original-Jurte
Diese asiatische Jurte besteht aus einem leichten Holzgerüst, das mit Baumwoll- und Filztüchern eingedeckt wird
Zum Zeichen der kommenden Ereignisse, ist bereits jetzt eine originalgetreue Jurte vor dem Restaurant aufgebaut. Für viele Jogger und Spaziergänger ein ungewöhnlicher Blickfang, aber dennoch ein stimmiges Bild, denn von nahem sieht man die Kuppel der „buddhistischen Pagode“. Kein Zufall, denn das Donaurestaurant Lindmayer dient auch als Anlaufstelle und Treffpunkt für viele Buddhisten in Österreich. Initiatorin KR Elisabeth Lindmayer, selbst praktizierende Buddhistin über die Aktion: „Der Frühsommer steht ganz im Zeichen der „weißen Tara“, einer zentralen Gestalt des Buddhismus – sozusagen die Mutti aller Buddhas“, wie Frau Lindmayer freundlich schmunzelnd betont.
Ausführliche Informationen über das außergewöhnliche spirituelle Programm (auch für Buddhismus-Neulinge) erhält man über die Homepage www.lindmayer.at
Pressekontakt: KR Elisabeth Lindmayer e-mail: lindmayerelisabeth@stupa.at
Tel.: 01/728 95 80
Donaurestaurant Lindmayer
1020 Wien, Lindmayerstrasse 1 (Hafenzufahrtstrasse)
ABGESANDTER DES DALAI LAMA IN WIEN!
„Geshe Lama Sherab Gyaltsen Amipa Rinpoche“ war es, der vor vielen Jahren vom Dalai Lama und der tibetischen Exilregierung ausersehen wurde, den Buddhismus nach Europa zu bringen. Dieser Vertraute des Dalai Lama, kommt am 20. Mai zu einem Tagesvortrag nach Wien, ins Donaurestaurant Lindmayer in Wien. Das Stelldichein einiger der bedeutendsten buddhistischen Lehrer begann am 5. Mai, mit einem Vortrag von Lama Tsewang Dorji“ über Laktong und die Medizinbuddha Praxis. Jeder Interessierte war herzlich willkommen.
Es passiert nicht oft, dass ein enger Vertrauter des Dalai Lama nach Wien kommt. Noch ungewöhnlicher ist, dass es „Geshe Lama Sherab Gyaltsen Apmipa Rinpoce“ war, der von der tibetischen Exilregierung dazu ausersehen wurde, in Europa die ersten buddhistischen Zentren zu gründen, um den Buddhismus nach Europa zu bringen.
Im Donaurestaurant Lindmayer in Wien (seit vielen Jahren Sitz der Lotos-Lindmayer Foundation), kam es ab 5. Mai 2005 (Beginn: 16.00 Uhr) zu einem Stelldichein einiger der bedeutendsten buddhistischen Lehrer unserer Zeit.
Europatournee 2010
mit buddhistischen Mönchen aus Ladakh
Aus gegebenen Anlass, dürfen wir sie auf die bevorstehende Veranstaltug hinweisen, unser Mitgefühl ist bei den Menschen in Ladakh.
Viele flüchteten, nachdem sie ihr ganzes Hab und Gut und auch Familienangehörige verloren hatten, in die Tempel, wo sie von den Buddhistischen Mönchen herzlich aufgenommen werden.
Mit dieser Tournee möchten wir den Menschen in Europa einen Einblick in die einzigartige Kultur des Himalaya und den tibetischen Buddhismus ermöglichen.
Unser Wunsch ist es, den kulturellen Austausch und interreligiösen Dialog anzuregen und damit zum Frieden in der Welt beizutragen.
Für die Menschen im Himalaya ist sowohl das alltägliche als auch das kulturelle Leben, mit seinen Festen und Feierlichkeiten, untrennbar mit der buddhistischen Religion verbunden. Hierbei sind Singen und Tanzen unverzichtbare Elemente, an denen sich alle Mitglieder der Gesellschaft, unabhängig von Alter und Geschlecht, erfreuen.
Dies spiegelt sich auch in unseren Auftritten mit acht Mönchen und zwei Laien wieder, die dem Publikum die Gelegenheit bieten, tibetisch-buddhistische Tänze, Gesänge und heilige Rituale zu erleben. Diese Tänze, Gesänge und Gebete sind Ausdruck der essentiellen Aspekte der buddhistischen Lehre von liebender Güte und Mitgefühl. Daher haben sie keinen rein unterhaltenden Charakter, sondern dienen der Inspiration und Verwirklichung unserer grundlegenden menschlichen Werte.
Soziale Projekte
Während der vergangenen fünf Jahre haben die Organisatoren dieser Tournee in verschiedenen sozialen und gemeinnützigen Projekten erfolgreich zusammen gearbeitet:
- Bau eines Altersheimes
- Förderung der Ausbildung von Kindern aus armen Familien und Waisenkindern
- Vermittlung von Patenschaften für ältere Menschen, Kinder, Nonnen und Mönche in tibetischen Exilklöstern
- Unterstützung des örtlichen Nonnenklosters durch die Bereitstellung von Lehrkräften und Hilfe zum Lebensunterhalt
- Restaurierung des Jahrhundertealten Klosters Tserkarmo und der Bau eines Meditationszentrums
- Gewährleistung einer medizinischen Grundversorgung
Umwelt Projekt
Mit dem Verständnis dass der Erhalt einer gesunden Umwelt von immenser Bedeutung ist, haben wir im Frühling 2009 ein neues Projekt ins Leben gerufen. Mit der Pflanzung zahlreicher verschiedener Bäume wird ein Beitrag zum Klimaschutz und zur Verbesserung des lokalen Wasserhaushaltes geleistet. Zugleich wird wertvoller Erosionsschutz gewährleistet und die Hochwassergefahr verringert. Die Bäume und Sträucher werden entsprechend der potenziellen natürlichen Vegetation ausgewählt, um natürliche Waldgesellschaften zu entwickeln. Auch die Pflanzung der traditionellen Obstbäume Ladakhs, wie alte Apfelsorten und Aprikosen wird weiter gefördert und dient – wie eh und je – der Selbstversorgung der örtlichen Bevölkerung.
In regelmäßig stattfindenden Schulungen soll das Umweltbewusstsein der Bevölkerung gestärkt und diese zur Vermeidung von Müll und dem sorgsamen Umgang mit Ressourcen ermutigt werden.
Die Organisatoren
Dharmakirti e.V., ist seit der Gründung im Jahre 1985 aktiv und federführend in der Organisation und Durchführung zahlreicher kultureller und religiöser Veranstaltungen tätig. Die Gemeinschaft fördert im Besonderen den interreligiösen Dialog und kulturellen Austausch zwischen Ost und West.
Seit vielen Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit mit Vision Himalaya, einer eingetragenen gemeinnützigen Organisation, die seit 1991 um das Wohlergehen der ladakhischen Bevölkerung sowie den Erhalt des kulturellen und religiösen Erbes von Ladakh bemüht ist.
Buddhistische Friedensstupa Stiftung
für Vision Himalaya und Dharmakirti e.V.
aktueller Folder [176 KB]
Globaler Aktionstag für Tibet
Mi 8. Februar 2012 - Mahnwache beim Stupa im Volksgarten ab 16.00h
Liebe Freundin,
Lieber Freund,
die Situation in Tibet hat sich drastisch zugespitz. Eine massivere Form des Protests ist kaum vorstellbar:
16 Tibeter in Tibet haben sich mittlerweile selbst verbrannt. Die chinesische Regierung antwortet mit Gewalt.
Besonders in Kham (chinesische Provinz Sichuan) eskaliert die Lage. Sicherheitskräfte haben tibetische Demonstranten erschossen, wie der US-Sender Radio Free Asia (RFA) unter Berufung auf exiltibetische Quellen berichtete.
Der neue Premierminster der tibetischen Regierung im Exil ruft uns auf, am Mittwoch, 8. Februar Mahnwachen abzuhalten:
„Um unsere Solidarität mit den Tibetern in Tibet zu bezeigen, bitte ich die Tibeter und unsere Freunde in der ganzen Welt, am Mittwoch, den 8. Februar, weltweite Mahnwachen abzuhalten. Lasst uns eine laute und vernehmbare Botschaft an die chinesische Regierung richten, die Botschaft, dass Gewalt und das Töten unschuldiger Tibeter nicht akzeptabel sind. Ich bitte alle darum, diese Mahnwachen in Frieden und Würde und im Einklang mit den Gesetzen des jeweiligen Landes durchzuführen.“ (Kalon Tripa Dr. Lobsang Sangay)
Am Mittwoch, 8. Februar von 16.00 – 19.00h findet eine Mahnwache beim Stupa im Grazer Volksgarten statt.
Bitte schickt die Info an alle eure FreundInnen und Bekannten.
Weitere infos gibt es auf www.savetibet.at
http://www.tibet.de/fileadmin/pdf/aktuelles/Selbstverbrennungen-TiBu100.pdf
„Ich betrachte die Unterstützung unserer Freunde für die Tibeter nicht als einseitige Unterstützung für Tibet, sondern als ihren Einsatz für Wahrheit und Gerechtigkeit.“
S.H. der Dalai Lama
Vielen Dank und alles Gute
Ani Jamyang
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She Drup Ling Graz, Buddhist Center
Griesgasse 2, 8020 Graz, Austria
Phone: +43-699-12151291
e-mail: office@shedrupling.at
www.shedrupling.at
Poster [8'018 KB]
Biographie von S.H. Chetsang Rinpoche
"Die zehn Resultate der tugendhaften Handlungen" mit Sunim
Fortsetzung, des im Januar 2009 begonnenen Lehrzyklus zum Lotos-Sutra.
Eintritt frei.
Ort: Nalandabodhi Vienna
Buddhistisches Meditations- und Studienzentrum
Herklotzgasse 20
1150 Wien
Donnerstag, 17. September 2009 - 18:00 Uhr
Einlass ab 17:00 Uhr
Anmeldung erbeten
Sunims Rede
Fotos zur Buchpräsentation
Buchbestellung per E-Mail
Der Österreicher zählt zu den wenigen wirklich bedeutenden Weltreisenden unserer Zeit, die Forschung und Abenteuer mit einander zu verbinden wissen. Seit 1978 bereist er die grossen Naturlandschaften der Erde. Er gilt als Entdecker der historischen Grundlagen des legendär-mythischen „Shangri La“ („Shambala“), von „Tibets letztem Geheimnis“, und als einer der besten Kenner Tibets, des „Daches der Welt“. Damit reiht er sich würdig in die lange Reihe österreichischer Forschungsreisender ein, vor allem unter Asienkenner wie Herbert Tichy und Heinrich Harrer. Keine Frage, dass diese Sonderreise von „Spirit- & Mystery-Tours“, einer gemeinsamen Einrichtung von Raiffeisen Reisen und TrendConsult, durch ihr Ziel und die Reiseleitung aussergewöhnlich ist: · Sie erhalten durch einen der besten Tibetkenner der Welt Einblick in eine der ältesten Kulturlandschaften der Erde. · Sie werden mit den Grundlagen der schamanischen Bön-Religion, der Religion „Shambalas“ bzw. „Shangri Las“ ebenso vertraut gemacht wie mit den Grundlagen des (tibetischen) Buddhismus. · Sie begegnen Klöstern, Mönchen und Pilgern, nehmen (je nach Möglichkeit vor Ort) an Ritualen, Zeremonien und Meditationen teil. Bei unserer Reise begegnen Sie den bedeutendsten heiligen Stätten (West-)Tibets: · dem Kailash, der Achse der Welt und Sitz des Gottes Shiva, dem Manasarowar-See, dem Ur-Ozean der hinduistischen (und buddhistischen) Kosmologie, dem Pilgerort Thirtapuri, dem Kloster Zutrulphuk, wo Milarepa, Tibets grosser Yogi, meditierte, und vielem anderen mehr.… Ganz abgesehen davon erleben Sie die farbenprächtigen, kristallklaren Landschaften des „Daches der Welt“, die tiefblauen Seen und Gewässer, die Menschen, Pflanzen und Tiere des mystischen Tibets, und schliesslich nicht zuletzt viele Schönheiten und heilige Stätten Nepals, darunter den grössten Stupa der Welt.
Die Reise beginnt am Freitag, dem 31. August 2007 (Abflug knapp vor Mitternacht von Wien nach Kathmandu), die Rückkehr ist am Sonntag, dem 23. September 2007 in der Früh.
Wir hoffen, Sie bei unserer Exklusivreise mit Bruno Baumann zum KAILASH begrüssen zu dürfen
Anmeldungen bitte unter h.schuppich@stupa.at
| Oktober 2007 |
S.E. Garchen Rinpoche gab vom 10. bis 15. Oktober 2007 in Ungarn beim Stupa Zalaszanto im Tempel Weiße Tara Belehrungen.
Garchen Rinpoche ist einer der wichtigsten Rinpoches der Drikung-Kagyü-Tradition. Seine Linie kann zu Gardampa Chodengpa, einem Schüler des großen Kyobpa Jigten Sumgön, zurückverfolgt werden. Gardampa Chodengpa war "Lonpa" oder Minister von Songtsen Gampo, dem großen König Tibets. Gardampa Chodengpa wurde 1180 u.Z. geboren, man betrachtete ihn als die Ausstrahlung von Aryadeva Bodhisattva, einem Schüler Nagarjunas. Bei seiner Geburt konnte er einen Stab in der Hand halten, und er rezitierte das Sechs-Silben-Mantra. Seine Mutter hat sich wohl zu sehr gefürchtet, um anderen von den Fähigkeiten ihres Sohnes zu erzählen.
Als Gardampa Chodengpa noch jung war, hörte er von den glorreichen Verwirklichungen des Mahasiddha Kyobpa Jigten Sumgön. Daraufhin beschloss er, sich nach Drikung zu begeben. Dort blieb er und erhielt viele Belehrungen und praktizierte unter der Anweisung seines Guru, Kyobpa Jigten Sumgön. Sehr bald konnte er vollständige Realisation erlangen und wurde zu einem der drei wichtigsten Mahasiddha (Gar, Nyo und Chosum) Kyobpa Jigten Sumgöns. Gardampa zeigte bei zahlreichen Gelegenheiten wundersame Kräfte, und durch seine tiefgründigen Belehrungen weihte er zahlreiche fühlende Wesen in dem Pfad des Dharma ein. Er gründete das Kloster Powo Lung und das Kloster Nangchen Gar in Kham.
Als Gyasa Koncho, die chinesische Prinzessin, nach Tibet kam, brachte sie ein riesiges Mani Khorlo (Gebetsrad) mit sich, das Chökhor Gyanakma genannt wurde. Dieses übergab sie Lonpo Gar, und es wurde dann als Terma (verborgener heiliger Schatz) versteckt. Dieser Terma wurde später von Gardampa Chodengpa aufgespürt. Es heißt, dieses große Mani Khorlo dreht sich Tag und Nacht von alleine, ohne dass es jemand in Bewegung hält.
Dieses besondere Mani Khorlo wurde im Powo Lung Kloster eingeweiht. Später renovierte Gar Tenzin Phuntsog, ein später geborener Lama, das Nangchen Gar Jangchub Chöling Kloster und brachte das Chökhor Gyanakma dorthin, wo es heute noch verehrt werden kann.
Unter den nachfolgenden Inkarnationen von Gardampa Chodengpa wurde Gar Tenpa Gyaltsen zum Regenten Seiner Heiligkeiten, der Drikung Kyabgöns (Linienhalter). In dieser Funktion wirkte er zum Wohl aller Wesen.
Eine andere Inkarnation, Gar Chökyi Nyima, rezitierte das Chakrasamvara-Mantra mehr als 13 Milliarden mal und wurde ein Mahasiddha. Er konnte große Wundertaten vollbringen, wie z.B. das Heilen von Krankheiten, das Verhindern von Kriegen, das Ausrotten von Hunger usw.. Selbst einer von Gar Chökyi Nyimas Schülern, Chime Dorje, erlangte große Siddhis und die Meisterschaft der Praxis des Hitze-Yoga (Tummo-Praxis). Er legte Hand- und Fußabdrücke in einem Stein ab, die heute noch im Kloster zu sehen sind. Er gab viele Belehrungen zum Nutzen aller fühlenden Wesen.
Vom ersten Gar Tenzin Phuntsog bis zum achten Gar Könchog Nyetong Tenpei Nyima, dem heutigen Garchen Rinpoche, sind alle Inkarnationen die höchsten persönlichen Lamas der Nangchen Könige gewesen.
Die Biographie des gegenwärtigen achten Gar Könchog Nyetong Tenpei Nyima Chökyi Palsangye liest sich wie folgt:
Seine Eminenz wurde 1936 in Nangchen Kham geboren. Der König von Nangchen übernahm die persönliche Verantwortung für die Suche nach der Wiedergeburt des siebten Gar Trinley Yönkyab. Rinpoche wurde von Seiner Heiligkeit, dem verstorbenen Drikung Kyabgön Shiwei Lodrö erkannt und inthronisiert.
Im Alter von sieben Jahren wurde Rinpoche nach Lho Miyalgon gebracht, wo man ihm zeremonielle Kleidung und andere Gegenstände darbrachte. Er zeigte auf ein Bild des Gründers der Drikung-Kagyü-Linie, Jigten Sumgön und bewies seine Authentizität, indem er sagte: "Er ist mein Guru". Dadurch wurden die Leute um ihn sicher, dass dieser die wahre Wiedergeburt ist. Von dieser Zeit an bis zum Alter von 22 Jahren lebte Rinpoche in diesem Kloster und stand ihm vor.
Unter der Anweisung von Chime Dorje erhielt Rinpoche viele Belehrungen. Im Alter von 13 Jahren bekam er die Lehrübertragung der Drikung-Kagyü-Linie von Lho Thupten Nyingpo Rinpoche aus Lho Lunkar Gon. Er erhielt mündliche Überlieferungen, Erläuterungen und Ermächtigungen zu Mahamudra und den Sechs Yogas von Naropa. Er vollendete die Ngöndro-Praxis und ging in ein Drei-Jahres-Retreat.
Kurz vor Beendigung dieses Retreats wurde es durch die politischen Wirren in Tibet unterbrochen. Rinpoche wurde zwanzig Jahre lang in einem Arbeitslager interniert. Im Gefängnis lernte er Khenpo Munsel kennen, einen großen Schüler des berühmten Nyingmapa Khenpos Ngagchung. Von Khenpo Munsel empfing er Dzogchen-Belehrungen und praktizierte heimlich. Khenpo Munsel war angesichts der großen Errungenschaften von Rinpoche beeindruckt und lobte ihn durch die Worte: "Er ist die Ausstrahlung eines Bodhisattva."
Im Jahr 1979 wurde Seine Eminenz aus dem Gefängnis entlassen. Seitdem hat er sich um das Wohlergehen seines Klosters gekümmert. Er war stets gütig und liebevoll gegenüber den Armen. Er reichte sämtliche Opferungen, die er bekam, an das Kloster weiter, entschlossen, nichts für sich, seine Verwandtschaft oder Mutter zu gebrauchen.
In den letzten Jahren vor seiner Ausreise aus Tibet hat Garchen Rinpoche die Verantwortung für den Wiederaufbau aller sich in Osttibet befindlichen Drikung-Kagyü-Klöster auf sich genommen, während er gleichzeitig die tiefgründigen Belehrungen der Linie mit ganzem Herzen an andere weitergab. Selbst die chinesischen Behörden sind von seinem Einsatz beeindruckt gewesen. Seine Heiligkeit, Drikung Kyabgön Chetsang Rinpoche erhielt die Ermächtigung und mündliche Übertragung (Lung) des Yamantaka (Jamel Shinje) von Garchen Rinpoche und verfasste ein Langlebensgebet für ihn. Im diesem Gebet betrachtet Seine Heiligkeit ihn als einen großen Drikung-Kagyü-Yogi der heutigen Zeit.
S.E. Garchen Rinpoche ist sehr rücksichtsvoll und demütig gegenüber allen Wesen, gleichgültig, welcher Position, welchen Alters oder Geschlechts. Mit seinem Rat an Personen, die trinken, rauchen, spielen oder anderen unheilsamen Dingen nachgehen, ist er sehr erfolgreich darin gewesen, ihre Gewohnheiten zu verändern. Von Natur aus vermag er zum Wohle anderer zu arbeiten und genießt in der Öffentlichkeit große Achtung. Seine Eminenz hat nie die Erwartungen seiner Schüler oder anderer enttäuscht. Er ist außergewöhnlich in diesem dunklen Zeitalter der Degeneration.
Diese kurze Lebensbeschreibung wurde vom Schüler Seiner Eminenz, Könchog Toga, Abt von Nyima, unter Rücksprache mit dem jetzigen Garchen Rinpoche zusammengestellt. Sie ist wie ein Tropfen Wasser seiner Fähigkeiten, die einem riesigen Ozean gleichen. Sie wurde am 17. September 1996 fertig gestellt.
Buddhismus Dharma Belehrungen im Tempel
| 23. und 24. Mai 2009 |
Martha Banfalvi ladet ein:
Geshe Lama Sherab Gyaltsen Amipa Rinpoche
"Avalokiteshvara" (tib. Chenresig)
SA 23.05.09 - 10:00-13:00 und 15:00-17:00 Uhr (Belehrungen)
SO 24.05.09 - 10:00-12:00 und 14:00-15:00 Uhr (Belehrungen)
Unkostenbeitrag ganzer Kurs € 40,-
Veranstaltungsort:
Nalandabodhi Vienna
Buddhistisches Meditations- und Studienzentrum
1150 Wien, Herklotzgasse 20,
U6 Gumpendorferstrasse - Linie 6, Linie 18, Linie 57 A
Geshe Lama Sherab Gyaltsen Amipa Rinpoche wurde 1967 vom Dalai Lama an das Klösterliche Tibet Institut in Rikon/Schweiz entsandt, welches es seither leitet.
Er ist Gründer des Europäischen Sakya Zentrums für Tibetischen Buddhismus in Kuttolsheim bei Strassburg und vieler weiteren Zentren in Europa.
Anmeldung erbeten, da begrenzte Plätze
Anmeldeformular
| Juni 2009 |
Sit in Peace
Meditationsflashmob Wien
Du bist herzlich eingeladen am 31. März ab 15:00 an einem Meditationsflashmob teilzunehmen!
Wir kommen nicht zusammen um irgendetwas zu fordern. Wir kommen zusammen um Frieden, Freiheit und Freude zu leben.
Kurz vor 15 Uhr wollen wir uns auf der großen Wiese im Burggarten (vor dem Palmenhaus) versammeln.Wenn die Turmuhr der Michaelakirche die volle Stunde schlägt, wollen wir beginnen in Stille zu sitzen und zu atmen, nichts weiter. Wenn die Glocke nach einer halben Stunde 2 mal läutet, wollen wir aufstehen und uns an den Händen nehmen, um unser Zusammensein zu feiern.
Zur gleichen Zeit finden rund um die Welt Friedensmärsche und Meditationsflashmobs statt. Am Trafalgar Square in London wird Thich Nhat Hanh eine Meditation anleiten.
Jede/r ist eingeladen mitzumachen und gemeinsam den Frieden zu feiern, egal ob mit oder ohne Meditationserfahrung oder bestimmter Religion.
Nimm alles mit, was du benötigst um eine halbe Stunde gut sitzen zu können (Sitzpolster, Unterlage etc.). Bei Sonnenschein genießen wir die Wärme, bei Regen freuen wir uns über lebenspendendes Wasser.
“If in our daily life we can smile, if we can be peaceful and happy, not only we, but everyone will profit from it. This is the most basic kind of peace work.”
― Thich Nhat Hanh
Für Infos über Meditation und Flashmobs besuche:
www.wkup.org
www.plumvillage.org
http://wkuplondon.org/
http://www.medmob.org/




















