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Petrovic zu Stupa in Gföhl

Hetze muss einEnde haben

Mit dem STUPA (=buddhistischer Sakralbau) Gföhl soll das größte Weltfriedensdenkmal Europas entstehen. Die Zeichen stehen aber auf Sturm.
BZÖ und FPÖ veranstalten derzeit eine Hetze gegen das religiöse Denkmal und spalten damit die Bevölkerung vor Ort.
Aus Sicht der Grünen Klubobfrau Madeleine Petrovic ist die Diskussion um die geplante Stupa in Gföhl völlig entgleist: „Unwissenheit gepaart mit perverser ideologischer Hetze sollen die Bevölkerung offenbar spalten. Dabei wäre es so wichtig, Respekt und Dialog zwischen anerkannten religiösen und philosophischen Lehren zu fördern anstatt Hass und Zwietracht zu sähen", so die Grüne.
Petrovic sieht vor allem BZÖ Stadler und FPÖ-Waldhäusl als Anführer der Hetzkampagne: Während Stadler als unchristlicher Hetzer das friedliche Miteinander stört, weil er offenbar keine nützlichen Inhalte für die Region vorweisen kann, vergleicht Waldhäusl die Stupa mit einem Kebapstand. Das Niveau der Diskussion hat damit den absoluten Tiefpunkt sogar noch unterschritten, attestiert die Grüne Klubobfrau.
Petrovic fordert daher, auf Hasstiraden zu verzichten und sofort wieder in einen friedlichen, vernünftigen Dialog mit der buddhistischen Glaubensgemeinschaft zu treten. „Jedes Kind lernt im Religionsunterricht mehr und Sachlicheres über die Weltreligionen und über die Friedensbotschaft des Buddhismus, als die Hassprediger je wissen werden, weil sie ideologische Scheuklappen haben. Bei so viel Unvernunft und Unwissen wäre demütiges Schweigen angesagt.
Die Volksbefragung rund um den Bau eines buddhistischen Stupa in Gföhl (Bezirk Krems) hatte ein gerichtliches Nachspiel. Wegen eines Flugblattes musste sich am Mittwoch in Krems ein Anwalt wegen Verhetzung vor Gericht verantworten. Er wurde verurteilt.

In der Volksbefragung entschieden sich die Bevölkerung jedoch gegen den Stupabau.

Heute betrachten wir es als einen großen Segen, dass es so gekommen ist.
Die vielen Gföhler Besucher sagen jetzt: "wie schade!"

Als in den Tullner Bezirksblättern im Artikel von Karin Zeiler stand, der Stupa kommt nach Grafenwörth, waren wir mehr als verwundert, denn wir wußten nichts davon, und kannten Grafenwörth noch nicht.
Daher rief ich Herrn Bürgermeister Mag. Riedl an und fragte ihn, wieso steht denn in den Bezirksblättern, daß der Stupa nach Grafenwörth komme?
Herr Mag.Riedl war sehr freundlich und sagte nur, daß er seinen Gemeinderat gefragt hat, und daß dabei auch eine Journalistin anwesend war.
Und wir könnten ja ein Mal vorbeischauen. Habe ihn dann gefragt, wo ist den überhaupt Grafenwörth und ob es einen Berg bei ihm gäbe.
Ja Weinberge gäbe es und auch die Lage von Grafenwörth wurde mir erklärt.
Ein Treffen in einer Jurte wurde vereinbart und sofort gefiel Sunim der malerische Ort am Wagram.

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