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Petrovic: Hetze muss ein Ende haben
Kurier (1. Februar 2012): Region setzt auf Orte der Kraft
Kurier (10. Februar 2012): Gföhl: Stupagegner wollen Nein erzwingen
Kurier (11. Februar 2012): Fundamentalistische Katholiken gegen Stupa
Kurier (14. Februar 2012): Stupa weg, Spaltung bleibt
Kurier (20.02.2012): Gföhl: Stupa weg, Spaltung bleibt
Kurier (21.02.2012): Polizei prüft Religionsvernaderung

Die Presse (11. Februar 2012): Stupa: Als Buddha nach Gföhl kommen wollte

Die Furche (15.02.2012): Abendland ist nicht zu retten

Der Standard (16.02.2012): Buddhistischer Mönch Sunim: "Ewald Stadler verbreitet Hass"

ORF.at (20.02.2012): Hetzschriften machen Stimmung gegen Gföhler Stupa-Bau

Bericht der Krone
am 29. Januar 2012


2010


Bilder von www.bruno-baumann.de

Buchpräsentation Akashagharba am 25. Februar 2010x

2010

Ergebnis Umfrage vom 29. März 2010 - Fernost-Denkmal in Ihrem Ort? : 92% ja - 8% nein


Wir bemühen uns seit geraumer Zeit um den Bau eines weiteren Stupas.
Es gibt Bestrebungen, diesen in Gföhl zu errichten.

Befürwortung durch den Bundespräsidenten [392 KB]

Befürwortung durch Hofrat Dr. Hisch [50 KB] , Pilgrim for peace

Brief von Vázlav Havel [214 KB]


aufnahmeantrag-in-oebr.pdf [122 KB]
fischer.pdf [392 KB]
huldigunganbuddha.pdf [68 KB]
lotussutrabuchbeschreibung.pdf [1.388 KB]
stupa3.flv [18 MB]


Befürwortung durch den Bundespräsidenten [392 KB]

Juwelen des Himalaya - tibetisch-buddhistische Tänze, Gesänge und Rituale

Do, 14. Oktober 2010, Beginn 18:30 Uhr

Naturhistorisches Museum
– Kinosaal
Haupteingang Maria Theresienplatz
1010 Wien, Burgring 7

Veranstalter: Peace Stupa Foundation, Ungarn, Tel: +43 664 340 10 46

Anmeldeformular

Zum Zeichen der kommenden Ereignisse, ist bereits jetzt eine originalgetreue Jurte vor dem Restaurant aufgebaut. Für viele Jogger und Spaziergänger ein ungewöhnlicher Blickfang, aber dennoch ein stimmiges Bild, denn von nahem sieht man die Kuppel der „buddhistischen Pagode“. Kein Zufall, denn das Donaurestaurant Lindmayer dient auch als Anlaufstelle und Treffpunkt für viele Buddhisten in Österreich. Initiatorin KR Elisabeth Lindmayer, selbst praktizierende Buddhistin über die Aktion: „Der Frühsommer steht ganz im Zeichen der „weißen Tara“, einer zentralen Gestalt des Buddhismus – sozusagen die Mutti aller Buddhas“, wie Frau Lindmayer freundlich schmunzelnd betont.
Ausführliche Informationen über das außergewöhnliche spirituelle Programm (auch für Buddhismus-Neulinge) erhält man über die Homepage www.lindmayer.at
Pressekontakt: KR Elisabeth Lindmayer e-mail: lindmayerelisabeth@stupa.at
Tel.: 01/728 95 80
Donaurestaurant Lindmayer
1020 Wien, Lindmayerstrasse 1 (Hafenzufahrtstrasse)

Original-Jurte - Diese asiatische Jurte besteht aus einem leichten Holzgerüst, das mit Baumwoll- und Filztüchern eingedeckt wird


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Europatournee 2010

mit buddhistischen Mönchen aus Ladakh

Aus gegebenen Anlass, dürfen wir sie auf die bevorstehende Veranstaltug hinweisen, unser Mitgefühl ist bei den Menschen in Ladakh.
Viele flüchteten, nachdem sie ihr ganzes Hab und Gut und auch Familienangehörige verloren hatten, in die Tempel, wo sie von den Buddhistischen Mönchen herzlich aufgenommen werden.

Mit dieser Tournee möchten wir den Menschen in Europa einen Einblick in die einzigartige Kultur des Himalaya und den tibetischen Buddhismus ermöglichen.
Unser Wunsch ist es, den kulturellen Austausch und interreligiösen Dialog anzuregen und damit zum Frieden in der Welt beizutragen.

Für die Menschen im Himalaya ist sowohl das alltägliche als auch das kulturelle Leben, mit seinen Festen und Feierlichkeiten, untrennbar mit der buddhistischen Religion verbunden. Hierbei sind Singen und Tanzen unverzichtbare Elemente, an denen sich alle Mitglieder der Gesellschaft, unabhängig von Alter und Geschlecht, erfreuen.

Dies spiegelt sich auch in unseren Auftritten mit acht Mönchen und zwei Laien wieder, die dem Publikum die Gelegenheit bieten, tibetisch-buddhistische Tänze, Gesänge und heilige Rituale zu erleben. Diese Tänze, Gesänge und Gebete sind Ausdruck der essentiellen Aspekte der buddhistischen Lehre von liebender Güte und Mitgefühl. Daher haben sie keinen rein unterhaltenden Charakter, sondern dienen der Inspiration und Verwirklichung unserer grundlegenden menschlichen Werte.



Soziale Projekte

Während der vergangenen fünf Jahre haben die Organisatoren dieser Tournee in verschiedenen sozialen und gemeinnützigen Projekten erfolgreich zusammen gearbeitet:

- Bau eines Altersheimes

- Förderung der Ausbildung von Kindern aus armen Familien und Waisenkindern

- Vermittlung von Patenschaften für ältere Menschen, Kinder, Nonnen und Mönche in tibetischen Exilklöstern

- Unterstützung des örtlichen Nonnenklosters durch die Bereitstellung von Lehrkräften und Hilfe zum Lebensunterhalt

- Restaurierung des Jahrhundertealten Klosters Tserkarmo und der Bau eines Meditationszentrums

- Gewährleistung einer medizinischen Grundversorgung

Umwelt Projekt

Mit dem Verständnis dass der Erhalt einer gesunden Umwelt von immenser Bedeutung ist, haben wir im Frühling 2009 ein neues Projekt ins Leben gerufen. Mit der Pflanzung zahlreicher verschiedener Bäume wird ein Beitrag zum Klimaschutz und zur Verbesserung des lokalen Wasserhaushaltes geleistet. Zugleich wird wertvoller Erosionsschutz gewährleistet und die Hochwassergefahr verringert. Die Bäume und Sträucher werden entsprechend der potenziellen natürlichen Vegetation ausgewählt, um natürliche Waldgesellschaften zu entwickeln. Auch die Pflanzung der traditionellen Obstbäume Ladakhs, wie alte Apfelsorten und Aprikosen wird weiter gefördert und dient – wie eh und je – der Selbstversorgung der örtlichen Bevölkerung.
In regelmäßig stattfindenden Schulungen soll das Umweltbewusstsein der Bevölkerung gestärkt und diese zur Vermeidung von Müll und dem sorgsamen Umgang mit Ressourcen ermutigt werden.



Die Organisatoren

Dharmakirti e.V., ist seit der Gründung im Jahre 1985 aktiv und federführend in der Organisation und Durchführung zahlreicher kultureller und religiöser Veranstaltungen tätig. Die Gemeinschaft fördert im Besonderen den interreligiösen Dialog und kulturellen Austausch zwischen Ost und West.



Seit vielen Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit mit Vision Himalaya, einer eingetragenen gemeinnützigen Organisation, die seit 1991 um das Wohlergehen der ladakhischen Bevölkerung sowie den Erhalt des kulturellen und religiösen Erbes von Ladakh bemüht ist.


Buddhistische Friedensstupa Stiftung
für Vision Himalaya und Dharmakirti e.V.

ABGESANDTER DES DALAI LAMA IN WIEN!

„Geshe Lama Sherab Gyaltsen Amipa Rinpoche“ war es, der vor vielen Jahren vom Dalai Lama und der tibetischen Exilregierung ausersehen wurde, den Buddhismus nach Europa zu bringen. Dieser Vertraute des Dalai Lama, kommt am 20. Mai zu einem Tagesvortrag nach Wien, ins Donaurestaurant Lindmayer in Wien. Das Stelldichein einiger der bedeutendsten buddhistischen Lehrer begann am 5. Mai, mit einem Vortrag von Lama Tsewang Dorji“ über Laktong und die Medizinbuddha Praxis. Jeder Interessierte war herzlich willkommen.
Es passiert nicht oft, dass ein enger Vertrauter des Dalai Lama nach Wien kommt. Noch ungewöhnlicher ist, dass es „Geshe Lama Sherab Gyaltsen Apmipa Rinpoce“ war, der von der tibetischen Exilregierung dazu ausersehen wurde, in Europa die ersten buddhistischen Zentren zu gründen, um den Buddhismus nach Europa zu bringen.
Im Donaurestaurant Lindmayer in Wien (seit vielen Jahren Sitz der Lotos-Lindmayer Foundation), kam es ab 5. Mai 2005 (Beginn: 16.00 Uhr) zu einem Stelldichein einiger der bedeutendsten buddhistischen Lehrer unserer Zeit.


aktueller Folder [176 KB]

Globaler Aktionstag für Tibet

Mi 8. Februar 2012 - Mahnwache beim Stupa im Volksgarten ab 16.00h


Liebe Freundin,
Lieber Freund,

die Situation in Tibet hat sich drastisch zugespitz. Eine massivere Form des Protests ist kaum vorstellbar:
16 Tibeter in Tibet haben sich mittlerweile selbst verbrannt. Die chinesische Regierung antwortet mit Gewalt.
Besonders in Kham (chinesische Provinz Sichuan) eskaliert die Lage. Sicherheitskräfte haben tibetische Demonstranten erschossen, wie der US-Sender Radio Free Asia (RFA) unter Berufung auf exiltibetische Quellen berichtete.

Der neue Premierminster der tibetischen Regierung im Exil ruft uns auf, am Mittwoch, 8. Februar Mahnwachen abzuhalten:

„Um unsere Solidarität mit den Tibetern in Tibet zu bezeigen, bitte ich die Tibeter und unsere Freunde in der ganzen Welt, am Mittwoch, den 8. Februar, weltweite Mahnwachen abzuhalten. Lasst uns eine laute und vernehmbare Botschaft an die chinesische Regierung richten, die Botschaft, dass Gewalt und das Töten unschuldiger Tibeter nicht akzeptabel sind. Ich bitte alle darum, diese Mahnwachen in Frieden und Würde und im Einklang mit den Gesetzen des jeweiligen Landes durchzuführen.“ (Kalon Tripa Dr. Lobsang Sangay)

Am Mittwoch, 8. Februar von 16.00 – 19.00h findet eine Mahnwache beim Stupa im Grazer Volksgarten statt.

Bitte schickt die Info an alle eure FreundInnen und Bekannten.

Weitere infos gibt es auf www.savetibet.at

http://www.tibet.de/fileadmin/pdf/aktuelles/Selbstverbrennungen-TiBu100.pdf

„Ich betrachte die Unterstützung unserer Freunde für die Tibeter nicht als einseitige Unterstützung für Tibet, sondern als ihren Einsatz für Wahrheit und Gerechtigkeit.“
S.H. der Dalai Lama

Vielen Dank und alles Gute

Ani Jamyang
________________________________
She Drup Ling Graz, Buddhist Center
Griesgasse 2, 8020 Graz, Austria
Phone: +43-699-12151291
e-mail: office@shedrupling.at
www.shedrupling.at

Poster [8'018 KB]

Biographie von S.H. Chetsang Rinpoche

Die Biographie von S.H. Chetsang Rinpoche erschien am 21. September


Aus dem Herzen Tibets

von Elmar R. Gruber

Das faszinierende Leben des Drikung Chetsang Rinpoche

Mit einem Vorwort von S.H. dem 14. Dalai Lama

O.W.Barth, 432 Seiten

ISBN 973-3-502-61162-2



Der Verkauf der Bücher kommt nur Chetsang Rinpoche, der Drikung Linie und dem Buddhismus zugute.


Raiffeisen-Reisen und TrendConsult möchten Sie auf ein gemeinsames Sonderprojekt aufmerksam machen:

Der bekannte Forschungsreisende, Autor und Entdecker von "Shambala" ("Shangri-La"), Bruno BAUMANN, wird exklusiv für uns eine Reisegruppe zum KAILASH, dem Heiligen Berg der Tibeter, führen.

"Die zehn Resultate der tugendhaften Handlungen" mit Sunim

Fortsetzung, des im Januar 2009 begonnenen Lehrzyklus zum Lotos-Sutra.

Eintritt frei.

Ort: Nalandabodhi Vienna
Buddhistisches Meditations- und Studienzentrum
Herklotzgasse 20
1150 Wien

Donnerstag, 17. September 2009 - 18:00 Uhr

Einlass ab 17:00 Uhr

Anmeldung erbeten

Sunims Rede

Fotos zur Buchpräsentation

Buchbestellung per E-Mail

Der Österreicher zählt zu den wenigen wirklich bedeutenden Weltreisenden unserer Zeit, die Forschung und Abenteuer mit einander zu verbinden wissen. Seit 1978 bereist er die grossen Naturlandschaften der Erde. Er gilt als Entdecker der historischen Grundlagen des legendär-mythischen „Shangri La“ („Shambala“), von „Tibets letztem Geheimnis“, und als einer der besten Kenner Tibets, des „Daches der Welt“. Damit reiht er sich würdig in die lange Reihe österreichischer Forschungsreisender ein, vor allem unter Asienkenner wie Herbert Tichy und Heinrich Harrer. Keine Frage, dass diese Sonderreise von „Spirit- & Mystery-Tours“, einer gemeinsamen Einrichtung von Raiffeisen Reisen und TrendConsult, durch ihr Ziel und die Reiseleitung aussergewöhnlich ist: · Sie erhalten durch einen der besten Tibetkenner der Welt Einblick in eine der ältesten Kulturlandschaften der Erde. · Sie werden mit den Grundlagen der schamanischen Bön-Religion, der Religion „Shambalas“ bzw. „Shangri Las“ ebenso vertraut gemacht wie mit den Grundlagen des (tibetischen) Buddhismus. · Sie begegnen Klöstern, Mönchen und Pilgern, nehmen (je nach Möglichkeit vor Ort) an Ritualen, Zeremonien und Meditationen teil. Bei unserer Reise begegnen Sie den bedeutendsten heiligen Stätten (West-)Tibets: · dem Kailash, der Achse der Welt und Sitz des Gottes Shiva, dem Manasarowar-See, dem Ur-Ozean der hinduistischen (und buddhistischen) Kosmologie, dem Pilgerort Thirtapuri, dem Kloster Zutrulphuk, wo Milarepa, Tibets grosser Yogi, meditierte, und vielem anderen mehr.… Ganz abgesehen davon erleben Sie die farbenprächtigen, kristallklaren Landschaften des „Daches der Welt“, die tiefblauen Seen und Gewässer, die Menschen, Pflanzen und Tiere des mystischen Tibets, und schliesslich nicht zuletzt viele Schönheiten und heilige Stätten Nepals, darunter den grössten Stupa der Welt.

Die Reise beginnt am Freitag, dem 31. August 2007 (Abflug knapp vor Mitternacht von Wien nach Kathmandu), die Rückkehr ist am Sonntag, dem 23. September 2007 in der Früh.

Wir hoffen, Sie bei unserer Exklusivreise mit Bruno Baumann zum KAILASH begrüssen zu dürfen

Anmeldungen bitte unter h.schuppich@stupa.at

Oktober 2007




Seine Eminenz Garchen Rinpoche


S.E. Garchen Rinpoche gab vom 10. bis 15. Oktober 2007 in Ungarn beim Stupa Zalaszanto im Tempel Weiße Tara Belehrungen.

Garchen Rinpoche ist einer der wichtigsten Rinpoches der Drikung-Kagyü-Tradition. Seine Linie kann zu Gardampa Chodengpa, einem Schüler des großen Kyobpa Jigten Sumgön, zurückverfolgt werden. Gardampa Chodengpa war "Lonpa" oder Minister von Songtsen Gampo, dem großen König Tibets. Gardampa Chodengpa wurde 1180 u.Z. geboren, man betrachtete ihn als die Ausstrahlung von Aryadeva Bodhisattva, einem Schüler Nagarjunas. Bei seiner Geburt konnte er einen Stab in der Hand halten, und er rezitierte das Sechs-Silben-Mantra. Seine Mutter hat sich wohl zu sehr gefürchtet, um anderen von den Fähigkeiten ihres Sohnes zu erzählen.

Als Gardampa Chodengpa noch jung war, hörte er von den glorreichen Verwirklichungen des Mahasiddha Kyobpa Jigten Sumgön. Daraufhin beschloss er, sich nach Drikung zu begeben. Dort blieb er und erhielt viele Belehrungen und praktizierte unter der Anweisung seines Guru, Kyobpa Jigten Sumgön. Sehr bald konnte er vollständige Realisation erlangen und wurde zu einem der drei wichtigsten Mahasiddha (Gar, Nyo und Chosum) Kyobpa Jigten Sumgöns. Gardampa zeigte bei zahlreichen Gelegenheiten wundersame Kräfte, und durch seine tiefgründigen Belehrungen weihte er zahlreiche fühlende Wesen in dem Pfad des Dharma ein. Er gründete das Kloster Powo Lung und das Kloster Nangchen Gar in Kham.

Als Gyasa Koncho, die chinesische Prinzessin, nach Tibet kam, brachte sie ein riesiges Mani Khorlo (Gebetsrad) mit sich, das Chökhor Gyanakma genannt wurde. Dieses übergab sie Lonpo Gar, und es wurde dann als Terma (verborgener heiliger Schatz) versteckt. Dieser Terma wurde später von Gardampa Chodengpa aufgespürt. Es heißt, dieses große Mani Khorlo dreht sich Tag und Nacht von alleine, ohne dass es jemand in Bewegung hält.

Dieses besondere Mani Khorlo wurde im Powo Lung Kloster eingeweiht. Später renovierte Gar Tenzin Phuntsog, ein später geborener Lama, das Nangchen Gar Jangchub Chöling Kloster und brachte das Chökhor Gyanakma dorthin, wo es heute noch verehrt werden kann.

Unter den nachfolgenden Inkarnationen von Gardampa Chodengpa wurde Gar Tenpa Gyaltsen zum Regenten Seiner Heiligkeiten, der Drikung Kyabgöns (Linienhalter). In dieser Funktion wirkte er zum Wohl aller Wesen.

Eine andere Inkarnation, Gar Chökyi Nyima, rezitierte das Chakrasamvara-Mantra mehr als 13 Milliarden mal und wurde ein Mahasiddha. Er konnte große Wundertaten vollbringen, wie z.B. das Heilen von Krankheiten, das Verhindern von Kriegen, das Ausrotten von Hunger usw.. Selbst einer von Gar Chökyi Nyimas Schülern, Chime Dorje, erlangte große Siddhis und die Meisterschaft der Praxis des Hitze-Yoga (Tummo-Praxis). Er legte Hand- und Fußabdrücke in einem Stein ab, die heute noch im Kloster zu sehen sind. Er gab viele Belehrungen zum Nutzen aller fühlenden Wesen.

Vom ersten Gar Tenzin Phuntsog bis zum achten Gar Könchog Nyetong Tenpei Nyima, dem heutigen Garchen Rinpoche, sind alle Inkarnationen die höchsten persönlichen Lamas der Nangchen Könige gewesen.

Die Biographie des gegenwärtigen achten Gar Könchog Nyetong Tenpei Nyima Chökyi Palsangye liest sich wie folgt:

Seine Eminenz wurde 1936 in Nangchen Kham geboren. Der König von Nangchen übernahm die persönliche Verantwortung für die Suche nach der Wiedergeburt des siebten Gar Trinley Yönkyab. Rinpoche wurde von Seiner Heiligkeit, dem verstorbenen Drikung Kyabgön Shiwei Lodrö erkannt und inthronisiert.

Im Alter von sieben Jahren wurde Rinpoche nach Lho Miyalgon gebracht, wo man ihm zeremonielle Kleidung und andere Gegenstände darbrachte. Er zeigte auf ein Bild des Gründers der Drikung-Kagyü-Linie, Jigten Sumgön und bewies seine Authentizität, indem er sagte: "Er ist mein Guru". Dadurch wurden die Leute um ihn sicher, dass dieser die wahre Wiedergeburt ist. Von dieser Zeit an bis zum Alter von 22 Jahren lebte Rinpoche in diesem Kloster und stand ihm vor.

Unter der Anweisung von Chime Dorje erhielt Rinpoche viele Belehrungen. Im Alter von 13 Jahren bekam er die Lehrübertragung der Drikung-Kagyü-Linie von Lho Thupten Nyingpo Rinpoche aus Lho Lunkar Gon. Er erhielt mündliche Überlieferungen, Erläuterungen und Ermächtigungen zu Mahamudra und den Sechs Yogas von Naropa. Er vollendete die Ngöndro-Praxis und ging in ein Drei-Jahres-Retreat.

Kurz vor Beendigung dieses Retreats wurde es durch die politischen Wirren in Tibet unterbrochen. Rinpoche wurde zwanzig Jahre lang in einem Arbeitslager interniert. Im Gefängnis lernte er Khenpo Munsel kennen, einen großen Schüler des berühmten Nyingmapa Khenpos Ngagchung. Von Khenpo Munsel empfing er Dzogchen-Belehrungen und praktizierte heimlich. Khenpo Munsel war angesichts der großen Errungenschaften von Rinpoche beeindruckt und lobte ihn durch die Worte: "Er ist die Ausstrahlung eines Bodhisattva."

Im Jahr 1979 wurde Seine Eminenz aus dem Gefängnis entlassen. Seitdem hat er sich um das Wohlergehen seines Klosters gekümmert. Er war stets gütig und liebevoll gegenüber den Armen. Er reichte sämtliche Opferungen, die er bekam, an das Kloster weiter, entschlossen, nichts für sich, seine Verwandtschaft oder Mutter zu gebrauchen.

In den letzten Jahren vor seiner Ausreise aus Tibet hat Garchen Rinpoche die Verantwortung für den Wiederaufbau aller sich in Osttibet befindlichen Drikung-Kagyü-Klöster auf sich genommen, während er gleichzeitig die tiefgründigen Belehrungen der Linie mit ganzem Herzen an andere weitergab. Selbst die chinesischen Behörden sind von seinem Einsatz beeindruckt gewesen. Seine Heiligkeit, Drikung Kyabgön Chetsang Rinpoche erhielt die Ermächtigung und mündliche Übertragung (Lung) des Yamantaka (Jamel Shinje) von Garchen Rinpoche und verfasste ein Langlebensgebet für ihn. Im diesem Gebet betrachtet Seine Heiligkeit ihn als einen großen Drikung-Kagyü-Yogi der heutigen Zeit.

S.E. Garchen Rinpoche ist sehr rücksichtsvoll und demütig gegenüber allen Wesen, gleichgültig, welcher Position, welchen Alters oder Geschlechts. Mit seinem Rat an Personen, die trinken, rauchen, spielen oder anderen unheilsamen Dingen nachgehen, ist er sehr erfolgreich darin gewesen, ihre Gewohnheiten zu verändern. Von Natur aus vermag er zum Wohle anderer zu arbeiten und genießt in der Öffentlichkeit große Achtung. Seine Eminenz hat nie die Erwartungen seiner Schüler oder anderer enttäuscht. Er ist außergewöhnlich in diesem dunklen Zeitalter der Degeneration.

Diese kurze Lebensbeschreibung wurde vom Schüler Seiner Eminenz, Könchog Toga, Abt von Nyima, unter Rücksprache mit dem jetzigen Garchen Rinpoche zusammengestellt. Sie ist wie ein Tropfen Wasser seiner Fähigkeiten, die einem riesigen Ozean gleichen. Sie wurde am 17. September 1996 fertig gestellt.

Buddhismus Dharma Belehrungen im Tempel

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23. und 24. Mai 2009


Martha Banfalvi ladet ein:

Geshe Lama Sherab Gyaltsen Amipa Rinpoche

"Avalokiteshvara"
(tib. Chenresig)

SA 23.05.09 - 10:00-13:00 und 15:00-17:00 Uhr (Belehrungen)
SO 24.05.09 - 10:00-12:00 und 14:00-15:00 Uhr (Belehrungen)

Unkostenbeitrag ganzer Kurs € 40,-

Veranstaltungsort:
Nalandabodhi Vienna
Buddhistisches Meditations- und Studienzentrum
1150 Wien, Herklotzgasse 20,
U6 Gumpendorferstrasse - Linie 6, Linie 18, Linie 57 A

Geshe Lama Sherab Gyaltsen Amipa Rinpoche wurde 1967 vom Dalai Lama an das Klösterliche Tibet Institut in Rikon/Schweiz entsandt, welches es seither leitet.
Er ist Gründer des Europäischen Sakya Zentrums für Tibetischen Buddhismus in Kuttolsheim bei Strassburg und vieler weiteren Zentren in Europa.

Anmeldung erbeten, da begrenzte Plätze

Anmeldeformular


Juni 2009


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